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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Wirtschaft » wto_export ]
Samstag, 26.05.2012
Wirtschaft | 03.02.2011 Redaktion agrarheute.com

Preisausschläge: WTO soll Exportbeschränkungen verhindern

Genf - Mit einer verstärkten Forderung nach Freihandel reagierte WTO-Generaldirektor Pascal Lamy auf die extrem hohen Weizenpreise.
Die Getreidepreise liegen in Russland derzeit bei 6.500 Rubel (162,73 Euro) bis 7.000 Rubel pro Tonne (175,25 Euro).© Mühlhausen/landpixel
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Die Getreidepreise liegen in Russland derzeit bei 6.500 Rubel (162,73 Euro) bis 7.000 Rubel pro Tonne (175,25 Euro).
© Mühlhausen/landpixel
Ein Teil des Preisausschlags nach oben sei auf das menschliche Verhalten zurückzuführen, erklärte Lamy auf dem Rohstoffforum der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) zu Beginn der Woche in Genf. Exportbeschränkungen in Russland und in der Ukraine hätten den Preisanstieg auf dem Weltgetreidemarkt verschärft.

Ernteschwankungen mit freiem Handel begegnen

Es sei deshalb notwendig, dass sich die WTO-Mitgliedstaaten nicht nur um den Abbau von Einfuhrzöllen kümmern. Die Organisation müsse zukünftig auch Exportbeschränkungen in ihre Verhandlungen einbeziehen, forderte Lamy. Da der Klimaeffekt größere Ernteschwankungen in den kommenden Jahren mit sich bringen werde, sei der freie Handel mit Agrarrohstoffen die einzig richtige Reaktion, um möglichst alle Teil der Welt mit Nahrungsmitteln zu versorgen, meinte der WTO-Generaldirektor. (aiz)
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Keywords Agrarrohstoffe | Getreidepreise | Klimawandel | WTO
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