Advertorial Servicepaket Grünland, Rind und Milch

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Intensiv bewirtschaftete Grünlandbestände liefern kostengünstig wirtschaftseigenes Rohprotein, hochwertig strukturierte Rohfaser sowie eine hohe Energiedichte. Um die Qualität des Dauergrünlandes auf einem hohen Niveau zu halten und Entartungen der Grünlandnarben zu verhindern, empfiehlt sich eine regelmäßige Nachsaat und Pflege.

Der Winter 2016/2017 war schneereicher und kälter als in den Vorjahren. Kahle, abgefrorene Stellen und mit Schneeschimmel befallene Bestände zeugen von Beschädigungen, die es zu beseitigen gilt. Hier setzt das Servicepaket Grünland, Rind und Milch zur Optimierung Ihres Bestandes an.

Fünf Schritte zum gesunden, leistungsfähigen und wiederkäuergerechten Grundfutter:

1. Bodenuntersuchung

Eine Untersuchung inklusive der Nährstoffe Freier Kalk, Magnesium und Natrium schafft die Grundlage für wiederkäuergerechtes Grundfutter. Das Verhältnis von K zu Na muss stimmen! Eine ausgleichende Düngung fördert die N-Verwertung aller organischen Dünger und somit einen leistungsfähigen Grünlandbestand.

2. Grünlandpflege mit Striegel oder Schleppe

Das Beseitigen von abgestorbenen Pflanzenteilen, Stören von Mäusen und Maulwürfen, sowie das Einebnen von Schwarzwildschäden stehen bei diesem Schritt im Fokus. Zudem ist es bei bodennaher Ausbringung von Gülle oder Gärresten, vor allem in kaltluftgefährdeten Gebieten, wichtig, dass an Pflanzen anhaftendes organisches Material abgestreift wird. Sonst verbleibt es an der Pflanze und führt zu starker Verschmutzung der Grassilage. Striegeln fördert vor allem die Assimilationsflächen stark entwickelter und blattreicher Gräser (wie z. B. Weidelgras). Zudem werden organische Düngerreste näher an und in den Boden gebracht und besser pflanzenverfügbar gemacht.

Eine frühe Narbenpflege regt den Bestand durch „lüften“ stark zur Bestockung an.
Bei lückigen Beständen sollte in einer zweiten Maßnahme eine Nachsaat erfolgen. Eine einmalige Pflegemaßnahme ist selten zielführend.

Im ersten Schritt werden die Pflanzenreste und etwas Boden bewegt (höhere Fahrtgeschwindigkeit). Im zweiten Schritt wird das Saatgut ausgebracht und der Bodenschluss hergestellt. Hier sollte die gleiche Sorgfalt wie im Ackerbau gewährleistet sein.

3. Nachsaat

Für optimale Nachsaatbedingungen spielt der Termin eine wichtige Rolle. Wasser, Bodentemperatur, Nährstoffversorgung und Konkurrenz der Altnarbe sollten für eine Etablierung des jungen Keimlings so optimal wie möglich sein.

Wenn eine vorgeschaltete mechanische Behandlung gegen Ungräser erforderlich ist, kann der optimale Termin variieren. Bei Schwarzwild-, Mäuse- und Maulwurfschäden, Auswinterung und Schneeschimmelbefall gilt: Je früher desto besser! Besonders wichtig nach erfolgter Nachsaat ist die Kontrolle des Bodenschlusses. Ein langsamer, separater Walzschritt kann dies gewährleisten und das Auflaufen des Saatgutes sicherstellen.

Mischungen mit hohem Anteil an Deutschem Weidelgras und etwas Weißklee sind zur Nachsaat bestens geeignet.

Eine organische Düngung sollte für ein bis zwei Folgeschnitte vermieden werden, da die jungen Gräser dadurch verkleben können. Die noch geringe Blattmasse der jungen Pflanzen kann sich nach dem Schnitt nicht regenerieren.

4. Kontrollieren

Zur Erfolgsmessung wird der direkte Vergleich einer gepflegten Wiese mit einer Standard-Wiese empfohlen.

Während bei Getreide durch die Qualitätsuntersuchung bekannt ist, ob sich der Einsatz an Betriebsmitteln gelohnt hat, wird im Grünland lediglich mit Durchschnittswerten gerechnet. Mittels eigener Kontrolle kann die Entwicklung verfolgt werden. Mit einem Futterwertrechner lässt sich der Erfolg der Pflegemaßnahmen in Abhängigkeit von eigenen Werten (z. B. aus Futtermittel wie Weizen oder Sojaschrot) berechnen.

5. Futterberechnung und Grundfutter-Check

Futterrationen können nur mit exakten Analysewerten der eingesetzten Futtermittel (v.a. Silagen), hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Tiergesundheit, kalkuliert werden. Ein Grundfutter-Check liefert genaue Werte um über eine Software zur Futterrationsberechnung die Fütterung hinsichtlich verschiedenster Kriterien zu optimieren. Sollten Klauenprobleme, Fruchtbarkeitsprobleme o.ä. in der Herde ein Thema sein, kann der Fokus z.B. stärker auf die Tiergesundheit gelegt werden.

Nutzen Sie das Servicepaket Grünland, Rind und Milch und erhalten Sie kostenfreie Beratung in allen Bereichen sowie individuelle Empfehlungen rund um den optimierten Einsatz Ihrer Produktionsfaktoren. Weitere Infos unter: www.baywa.de/servicepaket

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