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EU-Kommission

Direktzahlungen 2018: Soviel wird für die Krisenreserve abgezogen

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Katharina Krenn, agrarheute
am
04.04.2017

Die EU-Kommission hebt im kommenden Jahr die Kürzungshöhe der Direktzahlungen leicht an. Das Geld dient zur Finanzierung der Krisenreserve für 2018.

Wie die EU-Kommission mitteilt, werden im kommenden Jahr die Direktzahlungen um 1,388 % gekürzt, wodurch eine Krisenreserve von über 459,5 Mio. Euro bereitgestellt werden kann. In diesem Jahr belief sich die Kürzung auf 1,354%. Ausgenommen sind, wie immer, Betriebe mit jährlichen Direktzahlungen von weniger als 2.000 Euro und Bauern in Kroatien.

Krisenreserve wurde noch nie genutzt

Sollte die Krisenreserve nicht genutzt werden, bekommen die Empfänger von Direktzahlungen ihr Geld zurück. Die von den Landwirten selbst finanzierte Hilfe wurde seit ihrer Einrichtung im Jahr 2014 noch nie genutzt, auch nicht in der Milchkrise im vergangenen Jahr. Für die Landwirte ist es ein Nullsummenspiel, mal abgesehen von den leicht abweichenden Kürzungssätzen.

Mit Material von aiz
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