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Höfesterben: Darum ist Nebenerwerb erfolgreich

Mann mit Schubkarre läuft durch den Kuhstall
am Freitag, 28.08.2020 - 12:43 (1 Kommentar)

Für jeden zweiten Bauern ist Landwirtschaft heute nur mehr Nebenerwerb. Doch Teilzeit und Nebenerwerb müssen nicht gleich der Einstieg zum Ausstieg sein. Manchmal sichert sie nicht nur den Betrieb, sondern bremst den Strukturwandel ganzer Regionen. Wir haben uns in der Republik umgehört.

Landwirt zu sein ist nicht immer einfach dieser Tage: Strenge Auflagen bei der Feldarbeit, niedrige Gewinne und dazu die bange Frage, ob einem das Wetter oder der nächste Fleischskandal nicht das Betriebsergebnis verhagelt.

Kein Wunder, dass das Betriebskonzept Nebenerwerb längst zum Alltag vieler Landwirte gehört: Raus aus dem Büro oder der Fabrik und rein in den Stall oder auf den Acker. 52 Prozent der landwirtschaftlichen Höfe gelten mittlerweile als Nebenerwerb, im Süden sind es gar noch etwas mehr.

Doch mit Hobby hat der Nebenerwerb nichts zu tun, denn hier wirtschaften die Teilzeitbauern genauso erfolgreich. Und auch hier gibt es einen Trend zu immer größeren Einheiten. Für viele ist der eigene Betrieb eben kein bloßer Zeitvertreib sondern echte Arbeit und Herzenssache.

Das spiegelt sich in der Wirkung dieser Betriebe: Die Teilzeitlandwirte erhalten das platte Land mit am Leben. Mit ihren Steuern, ihrem Engagement auf schwierigen Standorten, ihrem Einsatz in der Gesellschaft. 

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