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Agrarhandel

Joint Venture: BayWa baut Agrarvertrieb in Mitteldeutschland aus

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Katharina Krenn, agrarheute
am
22.05.2017

Die BayWa AG geht mit einem privaten Agrarhändler eine Joint Venture ein, um ihr Agrarhandelsgeschäft in West- und Mitteldeutschland auszubauen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts geben die BayWa und die Landhandel Knaup Gruppe, Borchen (Nordrhein-Westfalen) ein Joint Venture zum Ausbau ihres regionalen Agrarhandelsgeschäfts ein. Die BayWa AG plant damit die Präsenz in West- und Mitteldeutschland auszuweiten.

Ausbau des Betriebsmittelgeschäfts

Nach Vollzug erhält die BayWa 51 Prozent an der neuen Joint-Venture-Gesellschaft „Landhandel Knaup GmbH“. Der Schwerpunkt liegt im Agrarhandelsgeschäft mit Futtermittel, Getreide und Betriebsmittel für Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Neben dem bisher größten Bereich der Knaup-Gruppe, dem Handel mit Futtermittel, soll nun auch das Betriebsmittelgeschäft für Pflanzenbau weiterentwickelt und ausgebaut werden.

Diese Standorte sind betroffen

Die Kooperation umfasst fünf Standorte in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg. Neben dem Agrarhandelsgeschäft an den Standorten Borchen und Vinnum in Nordrhein-Westfalen sowie Mose in Sachsen-Anhalt wird auch das Rohstoffumschlagslager für Kalk und Soda in Senftenberg (Brandenburg) von der Joint-Venture-Gesellschaft weitergeführt.

Der Standort in Drebkau (Brandenburg) wird fortan in das Agrarhandelsgeschäft der BayWa in Sachsen-Brandenburg integriert, um den internationalen Handel und den Umschlag von Erzeugnissen per LKW und Bahn auszubauen. Insgesamt sind an den fünf Standorten rund 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit Material von BayWa
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