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Fleischatlas regional

Schlachtungen in Bayern: Die Top-3-Regionen

Joanna Fehlhaber/agrarheute
am
12.04.2016

Der Freistaat Bayern wird im 'Fleischatlas Deutschland Regional 2016' in Bezug auf Rinder- und Schweineschlachtungen untersucht. Einen Überblick über die Landkreise mit den höchsten Schlachtzahlen finden Sie hier.

Der 'Fleischatlas Deutschland Regional' zeigt im Rahmen einer ausführlichen Grafik unter anderem, wo 2014 im Freistaat Bayern am meisten Rinder und Schweine geschlachtet wurden.

Er stellt die Menge der gewerblichen sowie der Hausschlachtungen von Rindern und Schweinen in Landkreisen sowie kreisfreien Städten dar.

Rinderschlachtungen: Die Top-3-Landkreise

In diesen Landkreisen wurden 2014 laut den Ergebnissen des Fleischatlas 2016 mehr als 80.000 Rinder geschlachtet:

  1. Mühldorf a. Inn (122.000)
  2. Ostallgäu (114.000)
  3. Rottal-Inn (84.000)

Schweineschlachtungen: Die Top-3-Landkreise

In diesen Landkreisen wurden 2014 laut den Ergebnissen der Studie über 500.000 Schweine geschlachtet:

  1. Passau (736.000)
  2. Landshut (580.000)
  3. Mühldorf a. Inn (561.000)

Höhere Schlachtzahlen bei Schweinen

Insgesamt wurden 2014 in Bayern deutlich mehr Schweine als Rinder geschlachtet. Die industrielle Schlachtung ist heute Standard. Im Jahr 2014 meldete die bayrische Landesregierung nach Angaben des Fleischatlas 900.000 Rinder in gewerblicher Schlachtung und nur rund 10.000 in Hausschlachtung.

Der 'Fleischatlas Deutschland Regional 2016'

Herausgebracht wurde der "Fleischatlas Deutschland Regional 2016" gemeinsam von BUND und der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Fokus stehen Daten und Fakten zu Fleischproduktion und -konsum in allen 16 Bundesländern.

Untersucht wurden Essgewohnheiten, Strukturwandel und Lohngestaltung sowie die Entwicklung der landwirtschaftlichen Branche.

In Bildern: Schweine richtig mästen

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