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FARM MACHINE

Jetzt Voten für den Traktor XXL von John Deere, Rostselmash oder Fendt

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am Donnerstag, 20.01.2022 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Bei der FARM MACHINE, ehemals Machine of the Year, kann vom 17. Januar bis zum 27. Februar 2022 abgestimmt werden. Sie ist seit 1997 die begehrteste Auszeichnung in der Landtechnikbranche und wird alle zwei Jahre verliehen. In der Kategorie Traktor XXL stehen die Modelle John Deere Serie 9, Rostselmash 3000 DT und der Fendt 1100 Vario MT zur Auswahl.

John Deere Serie 9

grüner John Deere Serie 9 mit gelben Felgen auf Acker.

Umfangreiche Änderungen flossen in die neue Generation der großen 9-Baureihe. Alle Modelle bekamen mehr Leistung verpasst und in den „kleineren“ Maschinen zog ein neuer John Deere-Motor ein. Dieser bietet nicht nur mehr Hubraum, sondern reicht bis 649 PS Maximalleistung und löst in seiner Klasse den Cummins ab. Dieser powert nach wie vor im Spitzenmodell. Um mit dem Plus an Leistung zurechtzukommen, erhält der Neuner das e18-Vollastschaltgetriebe sowie verstärkte Raupenlaufwerke. Lobenswert ist der Wohlfühlfaktor in der großen, leisen Kabine, die wir aus den 8R/7R-Standardtraktoren kennen.

Rostselmash 3000 DT

roter Traktor auf einem Feld von rostselmash

Die RSM 3000er-Serie von Rostselmash bekommt ein DT hinten angestellt und fährt somit nicht mehr auf Reifen, sondern auf Delta-Track-Raupen. Die Fahrwerke sind bereits von Rostselmash-Tochter Versatile bekannt. Das Unternehmen erhöht durch die größere Aufstandsfläche die Traktion und reduziert den Bodendruck. Die Power kommen von einem 15-Liter-Cumminsmotor. Ein Lastschaltgetriebe mit 16 Vorwärts- und 4 Rückwärstgängen sorgt für den Antrieb. Die Hydraulikpumpe fördert 280 l/min Rostselmash bietet in der 3000er-Serie drei Modelle mit 492 bis 583 PS.

Fendt 1100 Vario MT

Fendt 1100 Vario MT_2

Der Fendt 1100 Vario MT ist der erste Raupentraktor in dieser PS-Klasse (511 bis 673 PS), der über einen stufenlosen Antrieb verfügt. Zur Anpassung an die Challenger-Vorlage MT875E verschiffen die Marktoberdorfer Ingenieure eigens einen Variodrive-Antriebsstrang, die Smartride-Federung sowie ihr elektronisches „Tractor Management System“ ins Challenger-Werk in Jackson, Minnesota. Der AGCO-Power-Zwölfzylinderdiesel im Challenger muss zudem einem MAN-Sechszylsinder mit 15,2 oder 16,2 l Hubraum weichen. Beeindruckend, wie sich die Arbeit auf dem Acker durch den VarioDrive-Antriebsstrang im Vergleich zur bisherigen Lastschaltvariante verändert. Die Kombi aus MAN-Motor, Variogetriebe mit zwei Hydromotoren und der Elektronik TMS (Tractor Management System) nimmt einem alle Herausforderungen, Gang, Drehzahl und Geschwindigkeit aufeinander abzustimmen, ab. Stattdessen kann man sich voll und ganz auf das Arbeitsergebnis konzentrieren und bei Bedarf leicht nachjustieren.

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