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10. Bodenforum in Berlin

von , am
27.01.2013

Berlin - Ein Höhepunkt im Fachprogramm der Grünen Woche 2013 war das vom agrarmanager veranstaltete 10. Bodenforum. Agrarmanager, Immobilien-Spezialisten und Politiker tauschten sich angeregt über Entwicklungen und Probleme am (für die Landwirtschaftsbetriebe und die Agrarpolitik so wichtigen) Bodenmarkt aus.

© Anke Fritz

Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens zeigte sich mit der derzeitigen Situation für die einheimischen Landwirte überhaupt nicht zufrieden. Er forderte die wissenschaftliche Untersuchung von Auswirkungen des zunehmenden Eindringens außerlandwirtschaftlicher Investoren. Der Minister kündigte die Prüfung der gesetzlichen Regelungen für den Bodenerwerb an. Er wolle, dass der direkte Bodenerwerb und der über den Kauf von Geschäftsanteilen unter gleichen Bedingungen ablaufen.
 
Der Sachverständige und Unternehmensberater Jurec Birnstengel warnte aus betriebswirtschaftlicher Sicht davor, beim Kauf oder auch bei der Pacht von Flächen nicht zu beachten, dass die erforderlichen Mittel auch erwirtschaftet werden müssen. Stabilität, Rentabilität und Liquidität müssten immer in ihrem Zusammenhang betrachtet werden (siehe agrarmanager 2/2013, S. 24). Investitionen in den Boden würden sich erst für das Vermögen der Kinder und der Enkel positiv auswirken.
 
Mehr zum Jubiläums-Bodenforum erfahren Sie im agrarmanager 3/2013.
 
 
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