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100. Fendt Katana Feldhäcksler vom Band gelaufen

von , am
02.05.2013

Das AGCO Werk Hohenmölsen hat heute die Fertigstellung des 100. Feldhäckslers Fendt Katana 65 gefeiert.

Vertreter der AGCO-Konzernleitung, Regionalpolitiker und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (3. v. l.) waren nach Hohenmölsen gekommen. © Jörg Möbius
Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, am 4. Mai 2011, verließen die ersten beiden Nullserienmaschinen das Werk im Burgenlandkreis im Süden Sachsen-Anhalts. Mittlerweile wurden 100 Maschinen produziert, davon gingen zwei Drittel an Kunden im Inland.
 
Nach der Markteinführung in Deutschland wird der Katana 65 nun auch am internationalen Markt platziert. So wurde er in Frankreich und in Italien vorgestellt. Die Markteinführung in Großbritannien befindet sich in Vorbereitung.
 
Der Katana 65 schöpft seine 653 PS aus einem 16 Liter V8-Motor von Mercedes-Benz. Zur Fachmesse Agritechnica im Herbst 2013 soll mit einem weiteren Modell eine Fendt-Häcksler-Baureihe begründet werden.

Erfolgreiche Ansiedlung

Mit der Häcklslermontage sind in Hohenmölsen 29 Arbeiter beschäftigt, davon elf Leiharbeiter. Sie fertigen in der Produktionssaison von Herbst bis Mai wöchentlich fünf bis sechs Häcksler. Wenn in der nächsten Saison die Produktion freigegeben wird und mehr Maschinen bestellt werden, können die Leiharbeiter übernommen werden.
 
Die 2009 gegründete AGCO Hohenmölsen GmbH befindet sich auf einem ehemaligen Militärstandort, der zwischenzeitlich eine Maschinenbaufirma beherbergte. Der damalige Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt und heutige Ministerpräsident, Dr. Reiner Haseloff, hatte die Ansiedlung unterstützt und sprach jetzt die Hoffnung aus, dass der Standort weiter wächst.
 
Der überwiegende Anteil der insgesamt 142 Beschäftigten fertigt Bauteile für andere AGCO-Werke, vor allem für Fendt-Traktoren. Dafür und für die Häckslermontage wurden insgesamt 20 Mio. Euro investiert. Wie aus der Konzernleitung zu erfahren war, hat das Werk günstigere Konditionen als viele etablierte Standorte und damit gute Chancen, weitere Fertigungsaufträge zu bekommen. Platz ist noch genug auf dem ehemaligen Kasernengelände.
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