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Aufrüsten in der Getreidevermarktung

von , am
27.07.2015

In den nächsten fünf Jahren werden die Absicherung und Streuung des Preisrisikos in der Getreidevermarktung wichtiger. Davon gehen die Teilnehmer einer aktuellen agri EXPERTS-Umfrage des agrarmanager aus.

© Beuermann/landpixel
Landwirte müssen die Marktentwicklung genauer verfolgen, war eine häufige Aussage in der Befragung von 45 Betrieben mit durchschnittlich 425 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. Die eigene Getreidelagerung werde immer bedeutender, um Preistäler aussitzen zu können. In einer günstigen Marktlage müssten Landwirte dann bereit sein, spontan und schnell zu handeln, um Preisspitzen zu nutzen, so die Einschätzung der Praktiker.
 
Aber auch wenn die Teilnehmer der Online-Umfrage der Meinung sind, dass bisher nicht genutzte Vermarktungsinstrumente künftig stärker eingesetzt werden müssen, weil die Getreidevermarktung volatiler und monopolistischer wird, werden diese Einsichten noch längst nicht von allen Betriebsleitern in der Praxis beherzigt. Zwei Drittel der Auskunftgebenden kennen Vorkontrakte und wenden sie regelmäßig an. Einen Prämienkontrakt, der gegen einen Aufpreis das flexible Reagieren auf die Preisentwicklung ermöglicht, ist jedoch mehr als einem Drittel der Betriebe gar nicht bekannt. Immerhin 42 Prozent kennen zwar das Instrument, haben es aber noch nie angewandt. Eine regelmäßige Preisabsicherung über Terminkontrakte oder Optionen an der Warenterminbörse betreiben gar nur 4 Prozent der Betriebe.

Exklusive Einblicke

Die ausführlichen Ergebnisse der Befragung und damit exklusive Einblicke in die Vermarktungsstrategien sind ausschließlich für registrierte agri EXPERTS-Mitglieder zugängig.
 
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