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Begleitpflanzen: Turbo für den Raps

von , am
13.06.2014

Auf einer Presseveranstaltung in Berlin am 11. Juni stellte das norddeutsche Handelsunternehmen Rudloff etwas ganz und gar Neues vor: eine Raps-Begleitpflanzenmischung.

Das norddeutsche Handelsunternehmen Rudloff stellt eine Raps-Begleitpflanzenmischung vor. © weseetheworld/Fotolia
Das Gemisch aus zwei Wickenarten und Alexandrinerklee ist sozusagen eine Mitfrucht statt einer Zwischenfrucht. Sie wird mit dem Raps gesät und friert über Winter ab. Die Idee stammt aus dem französischen Züchterhaus Joaffray-Drillaud. In Frankreich wird die Mischung  seit vier Jahren auf wachsenden Anbauflächen verwendet. In Deutschland wird – nach einem Probeanbau in norddeutschen Betrieben – zu dieser Rapsaussaat der erste Verkauf von "Optima GreenLife RapsPro" starten.

Vielversprechende Ergebnisse

Ökonomische Berechnungen zeigen trotz der Saatgutkosten einen positiven Ergebnisbeitrag von bis zu 130 €/ha. © Rudloff
Untersuchungen in Frankreich und England haben zahlreiche Vorteile der Mischung gezeigt:
  • gute Bodenbedeckung und Unkrautunterdrückung
  • Bindung von Stickstoff und anderen Nährstoffen 
  • Reduzierung des Schadinsektenbefalls im Herbst
  • Nährstoffrücklieferung im Frühjahr
  • höhere Durchwurzelung und Verbesserung der Bodenstruktur
  • Steigerung des Vorfruchtwertes
Ökonomische Berechnungen unter deutschen Anbaubedingungen zeigen trotz der Saatgutkosten für eine Ausbringmenge von 18 bis 22 kg/ha einen positiven Ergebnisbeitrag von bis zu 130 €/ha, nicht eingerechnet der höhere Vorfruchtwert des Rapses.
 
Mehr Informationen zu diesem interessanten neuen Angebot erhalten Sie in der August-Ausgabe des agrarmanager, die am 30. Juli 2014 erscheint.

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