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Bioenergie-Symposium der Rehwinkel-Stiftung

von , am
10.05.2014

Unter dem Titel "Die Zukunft der Bioenergie" fand am 6. Mai 2014 ein Symposium der Edmund Rehwinkel- Stiftung (eine Institution der Landwirtschaftlichen Rentenbank) in Berlin statt. Referenten waren unter anderem Prof. Dr. P. Michael Schmitz und Prof. Dr. Uwe Latacz-Lohmann.

© Jähne - Fotolia
Zu Beginn führte Dr. Bernhard Dreher vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einige Kernpunkte der EEG-Reform an. Unter anderem soll sich die Konzentration auf kostengünstige Technologien richten und Ziele, wie zum Beispiel Planungssicherheit aller Beteiligten und ein verlässlicher Ausbaupfad für die Erneuerbare-Energien-Branche durch verbindliche Ausbaukorridore für einzelne Technologien, gewährleistet werden.
 
Dr. Peter-Michael Schmitz von der Universität Gießen und Prof. Dr. Uwe Latacz-Lohmann von der Universität Kiel kamen unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass in viehstarken Regionen mit hoher Dichte von Biogasanlagen die Pachtpreise steigen. Schmitz ergänzte, dass in Deutschland diese Entwicklung jedoch sehr heterogen sei und die EEG-Novelle 2012 den pachtpreistreibenden Effekt eher abgebremst habe. Trotzdem sei eine Verdopplung des Preises zwischen 1991 und 2010 zu verzeichnen.
 
Eine Biogasförderung sei laut Dr. Andreas Meyer-Aurich vom Leibnitz-Institut für Agrartechnik in Potsdam-Bornim nicht sinnvoll. Bioenergie aus nachwachsenden Rohstoffen sei zu teuer. Der Einsatz von Gülle zeige hier noch die geringsten Kosten.
 
Die Beiträge aller Referenten und den ausführlichen Sammelband finden sie unter: www.rentenbank.de
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