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Ferkelherkunft beachten

von , am
27.03.2015

Zum 1. April 2015 tritt die neue Herkunftskennzeichnung für frisches sowie gefrorenes Schweine-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch in Kraft. Dadurch werden Landwirte zu zusätzlichen Angaben über die Herkunft ihrer Tiere verpflichtet.

© krick/agrar-press
Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) erläutert, müssen Schweinemäster eine Information in Form von "Geboren und aufgezogen in Deutschland", "Aufgezogen in Deutschland" oder "Aufgezogen in ..." im Rahmen der sogenannten Lebensmittelketteninformation weitergeben. Dies bedeutet für alle Tierhalter, die Ferkel aus den Niederlanden oder aus Dänemark mit einem durchschnittlichen Gewicht von weniger als 30 Kilogramm je Ferkel einkaufen und mit mehr als 80 Kilogramm Lebendgewicht schlachten lassen, diese Tiere als "Aufgezogen in Deutschland" zu kennzeichnen.
 
Sind die ausländischen Ferkel bei der Einstallung im deutschen Mastbetrieb im Durchschnitt schwerer als 30 Kilogramm, sind sie als "Aufgezogen in mehreren Mitgliedstaaten der EU" zu vermarkten. Deutsche Ferkel, die nach ihrer Geburt ununterbrochen hierzulande gehalten wurden, gelten als "Geboren und aufgezogen in Deutschland".
 
Der Viehhandel und die Viehvermarktungsorganisationen wollen praktikable Lösungen für ein einfaches Ankreuzen auf den Lieferscheinen bereitstellen. Die Angaben zur Herkunftskennzeichnung werden im Rahmen des QS-Audits überprüft.
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