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Bei Horsch in Ronneburg

von , am
23.09.2013

Im Vorfeld der Agritechnica stellte die Firma Horsch internationalen Journalisten Neuheiten in den Bereichen der konservierenden Bodenbearbeitung und der Sätechnik vor. Andauernde Regenschauer hielten diese dabei nicht ab, die neueste Technik auf dem Feld zu begutachten, auch wenn das ein oder andere Gerät aufgrund der Nässe dann doch nicht vorgeführt werden konnte.

Joker CT: Mittels hydraulischer Tiefenverstellung wird ein Springen der Maschine verhindert © Horsch
Unterschiedliche Standorte, Fruchtfolgen und Strukturen erfordern differenzierte Technik. Auch Horsch folgt dem generellen Trend "größer und schneller" mit größeren Arbeitsbreiten und Fassvolumen, sowie steigenden Arbeitsgeschwindigkeiten. Dabei werden vorrangig Kundenwünsche berücksichtigt. So auch in der Joker-Baureihe der Kurzscheibeneggen, bei Vergrößerung der Scheiben von 46 m auf 52 cm beim Joker CT und Joker RT bzw. 62 cm Scheibendurchmesser beim Joker HD.
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Neue Dosiertechnik

Mit einer neuen Dosiertechnik überraschte Horsch im Bereich der Einzelkornsaat. Der Dosierer ist dafür ausgelegt, bei 12 km/h Arbeitsgeschwindigkeit eine Saatstärke von 240 Körnern/m2 zu erreichen. Bis zum Schar erfolgt die Saatgutführung herkömmlich, ohne Veränderungen an der Standard-Drillmaschine. Die Vereinzelung und Einbettung in den Boden bedarf eines neuen TurboDisc Scharkörpers samt aufgebautem Dosierer.
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Selbstfahrer mit innovativem Gestänge

Der neue Leeb PT 330 kann mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von 30 km/h gefahren werden. © Horsch

Auch im Bereich Pflanzenschutz hat Horsch sich weiterentwickelt. Der neue Selbstfahrer, dessen Entwicklung vor fünf Jahren begonnen hat, wurde auf der Feldteststrecke bei Horsch vorgeführt. Das Gestänge, ein neues Konzept der Horsch Leeb Gestängeführung und -steuerung, passt sich über Sensoren an die Feldkontur an. Die Flügel sind schwimmend aufgehängt, was Schwingungen ausgleicht. Zentrifugalkräfte, die z.B. beim Kurvenfahren auftreten, haben durch die Aufhängung des Gestänges nahe am Schwerpunkt keinen Einfluss auf die Gestängelage. Das System soll eine sichere feintropfige Applikation ermöglichen.
 
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Marleen Zschiesche
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