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Ausgabe Februar_2015

Datenflut kanalisieren

von , am
31.01.2015

Die Milchviehherden werden größer. Damit steigen auch die Anforderungen an das Management. Automatisierungsschritte können die Arbeit deutlich erleichtern. Das gilt für die Melk- und Fütterungstechnik, aber vor allem auch für die Tierbeobachtung und für die Herdenführung.


© Photobank
Deutschlands Milchviehherden wachsen, und mit ihnen wächst die Datenflut aus automatischen Erfassungssystemen. Technische Lösungen erleichtern es, den Überblick über die jeweilige Herde zu behalten. Doch es kommt darauf an, wie die häufig große Menge im Betrieb erfasster Einzeldaten gebündelt und ausgewertet wird.
 
Wer kennt sie nicht? Automatische Brunsterkennungssysteme haben sich schon lange in der Praxis etabliert. Anhand von Pedometern, die an den Beinen der Kühe befestigt sind, werden Schrittzahl, Liege- und Stehzeit erfasst. Weitere Systeme, wurden bereits auf der EuroTier 2014 vorgestellt. Die meisten Anbieter sind dabei in der Lage, die Daten auf ein Smartphone oder Tablet zu schicken. Nicht nur die Brunsterkennung spielt eine Rolle bei der automatischen Erfassung und Datenflut. Auch zur Gesundheitsüberwachung oder zur Ortung bestimmter Kühe im Stall, sowie Milchkontrolldaten bieten technische Hilfe.
 
Eine spartenübergreifende Lösung ist gefragt und liegt nahe. Mit der Software 365FarmNet hat der Landwirt die Möglichkeit, seine Betriebsprozesse aus Pflanzenbau und Rinderhaltung in einer einzigen Oberfläche abzubilden, zu dokumentieren, auszuwerten und zu steuern. Letztendlich entscheidet die Anwendbarkeit in der Praxis über den Wert dieser Softwarelösungen. Daher sollen sich Milcherzeuger nicht scheuen, ihre Anforderungen an eine Herdenmanagement-Software zu formulieren.
 
 
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