Login
Ausgabe August 2013

Dossier: Herbstbestellung 2013

von , am
30.07.2013

Schlagkräftige Technik, ausgefeilte Werkzeuge, effektiver Pflanzenschutz - wir präsentieren neue Entwicklungen zur Ernte 2013.

Julia Reinhardt, Redaktion agrarmanager
Gleich nach dem Drusch wird auf vielen Flächen der Grundstein für die nächste Ernte gelegt. Dem Pflanzenschutz kommt dabei ein gewichtige Rolle zu.
 
Voraussetzung für eine gute Herbizid­wirkung im Herbst ist vor allem beim Getreide die Vermeidung eines stärkeren Unkrautbesatzes. Aber auch beim Raps gilt es, die Arten auszuschalten, die den Bestand überwachsen können und durch verstärkten Besatz, erhöhte Kornfeuchte und Ernteerschwernisse schädigend wirken.

Während die Restriktionen beim Clomazone-Einsatz zu einem verstärkten Besatz mit Rauke-Arten und dadurch zu starken Ernte­erschwernissen führen können, ist das Mittelangebot für die Herbstbehandlung in Getreide ausreichend groß, um einen bedarfsgerechten, ökonomisch wie ökologisch vertretbaren Pflanzen­schutz zu gewährleisten. Was es unter diesen Gesichtspunkten beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu beachten gilt und welche Mittel Ihnen im Herbst 2013 zur Anwendung in Getreide und Raps zur Verfügung stehen, haben wir für Sie in diesem Dossier zusammengefasst.

Bei allen Entscheidungen, die Sie als Fachleute treffen, müssen Sie natürlich die Kosten im Blick behalten. Etwa die Kosten des Stoppelsturzes: Der Arbeitsgang Grubbern, so wie er heute praktiziert wird, erfordert einen höheren Zugkraftbedarf als allgemein angenommen. Bei der Erhöhung der Flächenleistung steht jeder Landwirt - ob mit oder ohne Pflug - vor dem gleichen Dilemma: Drückt er aufs Tempo, kostet das Kraftstoff. Geht er es langsamer an, kostet das Zeit. Erhöht er die Arbeitsbreite kostet das Geld. Daher bedarf es völlig neuer, intelligenter und energiesparender Werkzeugkonzepte und Gerätesysteme. Neueste Untersuchungen und Ansätze zur Lösung des Konfliktes "Tank oder Tempo" finden Sie auf den nächsten Seiten.

Auch bei der Schartechnik von Drillmaschinen gibt es neue Entwicklungen. Die Hersteller entwickeln auf diesem Gebiet ständig verbesserte Lösungen, um die Anforderungen der Landwirte nach universeller Einsetzbarkeit bei wachsenden Arbeitsgeschwindigkeiten zu erfüllen. Die neuesten Trends sowie Auswahlkriterien für Säschare hinsichtlich der in Ihrem Unternehmen angewendeten Bestellverfahren für Getreide und Raps sind ebenfalls in unserem aktuellen Dossier "Herbstbestellung 2013" für Sie zusammengefasst.
 
Julia Reinhardt, agrarmanager-Redaktion
Auch interessant