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Ausgabe April 2014

Freihandel oder frei handeln?

von , am
28.03.2014

Die Freihandelsgespräche zwischen der Europäischen Union und den USA decken grundlegend verschiedene Auffassungen von Lebensmittelproduktion und Verbraucherschutz auf. Eine langfristige Annäherung ist gefragt.

Freihandel
Freihandel oder frei handeln? © fotolia
Bei den vor knapp einem Jahr offiziell eröffneten Verhandlungen geht es zumindest für die Landwirtschaft vor allem um Produktstandards und nicht-tarifäre Handelshemmnisse. Der Zollabbau steht in vielen Bereichen erst an zweiter Stelle.
 
Sofortige Liberalisierung, drei oder sieben Jahre Übergangszeit oder aber Ausnahmen für besonders sensible Produkte - das sind die vier Stufen, wie sie aus dem ersten EU-Angebot an die Amerikaner bekannt geworden sind.

Was aber ist für Deutschlands Agrar- und Ernährungsbranche drin auf dem US-Markt? Die Zölle sind für zahlreiche Produkte schon weitgehend abgebaut, besonders bei vielen pflanzlichen Erzeugnissen.
 
Der deutsch-amerikanische Agrarhandel florierte in den vergangenen Jahren auch ohne Freihandelsabkommen. Durch ein Freihandelsabkommen mit den USA wird man die fundamentalen Unterschiede in Sachen Verbraucherschutz-Philosophie nicht über Bord werfen können. 
 
Bevor ein Abkommen unterschriftsreif ist, wird noch viel Zeit ins Land gehen.
 
 
Weitere Informationen, zum Beispiel über deutsche Agrarimporte aus den USA sowie ein Interview mit Dr. Johann Pichlmaier, den Geschäftsführenden Vorstand der Hopfenverwertungsgenossenschaft, zum Freihandel mit den USA, finden Sie in der April-Ausgabe des agrarmanager.

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