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Ausgabe Mai 2013

Genossenschaft als Handelspartner

© Ralph Kallenbach
von , am
16.04.2013

Für Sauenhalter wie Markus Steinmetz sind die Futterkosten entscheidend für das Wohl und Wehe seines Betriebes. Da lohnt sich jeder Preisvergleich. Lange Zeit aber war es so, dass einfach der Landhändler vor Ort den Zuschlag erhielt, das war sicher und bequem, aber nicht immer günstig. Inzwischen machen sich die Genossenschaften auch jenseits ihrer angestammten Regionen Konkurrenz. Für die Landwirte bedeutet das: Mehr Angebote, bessere Preise.

© Ralph Kallenbach
"Früher war das doch so", erzählt Markus Steinmetz, Sauenhalter im hessischen Unshausen, "Futter, Dünger,  Pflanzenschutzmittel - alles wurde beim Agrarhandel vor Ort gekauft. Die Genossenschaften hatten die Gebiete unter sich aufgeteilt, einer hat dem anderen nicht in die Geschäfte gepfuscht. Die Landwirte kannten das oft gar nicht anders." Mit anderen Worten: Wer sich nach einem anderen Futtermittel umsehen wollte, ließ gern mal einfach den jeweiligen Genossenschaftsvertreter vor Ort antreten und ein paar Angebote machen. In den meisten Fällen klappte das ganz gut und sparte Arbeit, aber Konkurrenz sieht anders aus. Und wenn die Futtermittelpreise zunehmend über das Wohl und Wehe einer ganzen Branche entscheiden, kann allzu viel Harmonie und Bequemlichkeit beim Einkauf ökonomisch gefährlich werden.

Der niedrigste Preis allein tut's nicht

Aber auch wenn die Futterkosten in Markus Steinmetz' Ferkelerzeugung inzwischen rund 35 bis 40% der Gesamtkosten ausmachen (und das mit steigender Tendenz), dreht sich natürlich nicht alles nur um den Preis. Einfach den billigsten Anbieter zu nehmen, kann ins Auge gehen - Geiz ist hier nicht geil, sondern gefährlich. "Wir haben klare Qualitätsansprüche, die bilden die Grundlage für jede Preisverhandlung", erklärt Steinmetz.
 
 
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