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Ausgabe Mai 2014

Greening

von , am
30.04.2014

Sollen auf Ökologischen Vorrangflächen Düngung und Pflanzenschutz erlaubt sein? Diese Frage entwickelt sich mehr und mehr zum politischen Zankapfel. Die Fronten sind verhärtet.

© Stauke/Fotolia
Die Gegner moderner Landbaumethoden haben mit dem Greening eine neue ideologische Spielwiese für sich entdeckt. Eine Mehrheit der Bundesländer - darunter fünf mit grün geleitetem Agrarressort, Hessen hat sich enthalten - hat Mitte April im Bundesrat für ein Verbot des Einsatzes von Düngemitteln und chemischem Pflanzenschutz auf Greening-Flächen votiert.
Mit dem scheinbaren Detail über Düngung und Pflanzenschutz auf Greeningflächen ist ein Richtungsstreit ausgebrochen zwischen Ökologisierung und produktiver Landnutzung.

Für DBV-Präsident Joachim Rukwied würde ein Verbot von Pflanzenschutz und Düngung auf Vorrangflächen das Aus für eine nationale Eiweißstrategie bedeuten. Agrarsminister Christian Schmidt von der CSU plädiert im Greening-Streit dafür, auf ÖVF eine Bewirtschaftung nach guter fachlicher Praxis und damit unter Anwendung von Düngung und Pflanzenschutz zuzulassen.

Das Finden eines tragfähigen Kompromisses dürfte zum ersten echten Prüfstein für den noch "frischen" Ressortchef Schmidt werden.

 
Weitere Informationen, sowie ein Kommentar zum Thema finden Sie in der Mai-Ausgabe des agrarmanager.

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