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Fachbeiträge

Kontokosten im Griff?

von , am
28.03.2013

Bei mehreren Geschäftskonten verliert man leicht den Überblick. Das ist gefährlich, summieren sich Überziehungszinsen und Kontoführungskosten doch schnell zu vierstelligen Beträgen.

Ein bisher oft vernachlässigter Kostenfaktor im Agrarunternehmen sind die Geschäftskonten. Hat man mehrere davon, verliert man leicht den Überblick. Das ist gefährlich, summieren sich Überziehungszinsen und Kontoführungskosten doch schnell zu vierstelligen Beträgen. Die Kostenoptimierung sollte deshalb zu den Daueraufgaben des Managements gehören.
 
Ein Tipp: Checken Sie regelmäßig die technischen Möglichkeiten der Banken bezüglich der Kontoführung. Electronic-Banking-Produkte können nicht nur den Zahlungsverkehr der Geschäftskunden vereinfachen: Sie  bieten darüber hinaus weiteres Sparpotenzial.
 
Vor allem der automatisierte Zahlungsausgleich zwischen verschiedenen Konten kann helfen, zusätzliche Kredit- bzw. Überziehungszinsen zu vermeiden, indem Guthaben zum Kontoausgleich von einem Kreditinstitut taggleich zu einer oder mehreren anderen Banken mit Kreditsalden transferiert wird.

Teurer Zinsesszins-Effekt

Die Überwachung von Zahlungseingängen, die Kontrolle fälliger Zins- und Tilgungsraten oder Vereinfachungen bei Lohn- und Gehaltszahlungen sind ebenfalls wichtige Möglichkeiten, die Bankenprogramme heutzutage bieten. Da es bei den meisten Bankinstituten mittlerweile üblich ist, Kontokosten einschließlich Kredit- und Überziehungszinsen monatlich von den Geschäftskonten abzubuchen, kann ein unerfreulicher und teurer Zinseszinseffekt entstehen, wenn das jeweilige Konto bereits einen Kredit- oder Debitsaldo aufweist. Um dies zu verhindern, sollten diese Kosten unmittelbar und zeitnah ausgeglichen werden.
 Achtung: Kredit- und Überziehungszinsen liegen nach wie vor je nach Bank zwischen etwa zwölf und achtzehn Prozent (!) pro Jahr.
 
 
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