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Ausgabe Dezember 2013

Der Milchmarkt wird global

von , am
20.12.2013

Nach dem Ende der Marktregulierung müssen deutsche Milcherzeuger mit ihren internationalen Kollegen in den Wettbewerb treten.

© C. Rudolph
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Durch den Wegfall der EU-Marktpreisstützung und das höhere Niveau der Weltmarktpreise schwanken die Milchpreise wie noch nie zuvor. Als neuer Preisindex für den deutschen Milchmarkt berechnet das ife Kiel den "Milchwert Deutschland". Was bringt der Milchwert dem Milcherzeuger? Die Antwort lautet: Unabhängigkeit, hohe Prognosegüte, Referenzpreis für Regionen, Referenz für Milchlieferverträge und einen frühzeitigen Milchpreisindikator. Denn durch den Milchwert werden die wichtigsten Produktmärkte vollständig abgebildet, nicht nur Butter und Pulver. Der theoretische Marktwert der Milch wird bis auf die Ebene einzelner Regionen oder Bundesländer dargestellt. Der Milchwert Deutschland aktuell ist im geschützten Nutzerbereich des marktkompass veröffentlicht.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in Heft 12/2013 des agrarmanager. Und falls Sie noch nicht zu unseren Lesern gehören: Hier geht's zum Schnupperabo.

Kein Ersatz für Kuhverstand

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Die komplette Betriebsreportage lesen Sie im
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agrarmanager in Heft 12/2013.
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Was kommt nach der Quote?

Nach drei Jahrzehnten Mengenregulierung wird der Markt 2015 in eine freiere Zukunft entlassen. Das Ende der Quote bietet für die deutsche und europäische Milchwirtschaft die historische Chance, vom Wachstum der Nachfrage in neuen Märkten zu profitieren. Auswirkungen kann das Ende des Quotensystems auf die Milchmenge, die Erzeugerstrukturen und damit auch auf die Molkereistandorte haben, so die Milchexpertin Monika Wohlfarth. Ferner sind Wirkungen auf die Milchpreise, auf Milcherzeugungskosten und auf Angebotssituation am Weltmarkt denkbar. Die Entwicklung des Wachstums der Milcherzeugung in der EU dürfte regional unterschiedlich verlaufen. Entscheidend für die Marktentwicklung sind die Exporte, die nach allen Prognosen weiterhin zunehmen werden.
 
Über den aktuellen Stand berichtet der agrarmanager in Heft 12/2013.
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An der Verwertung orientiert

Seit rund zwei Jahrzehnten gehören die Mitglieder der Erzeugergemeinschaft Milchquelle Chemnit w.V. zu den Hauptlieferanten der Sachsenmilchmolkerei in Leppersdorf, einem Unternehmen der Müller-Gruppe. Die Mitglieder der Erzeugergemeinschaft werden von ihrer Molkerei nicht mehr nach dem Durchschnitt der Region bezahlt, sondern nach Verwertung der Milch.
 
Wie das funktioniert und was die Milcherzeuger davon halten, lesen Sie in Heft 12/2013. 
 
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