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Ausgabe Februar_2014

Monopoly am Bodenmarkt

von , am
30.10.2013

Boden ist heiß begehrt. Für Landwirte ist er unentbehrliche Produktionsgrundlage, für Investoren eine Möglichkeit, Geld sicher und mit hoher Rendite anzulegen. Siedlung, Infrastruktur und Naturschutz fordern immer mehr Fläche, daher ist die Auseinandersetzung um den Boden für Bauern kein Spiel, sondern bitterer Ernst.

Bevölkerungswachstum und Industrialisierung machen den Boden immer wertvoller. © fotolia
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Angebot und Nachfrage bestimmen die Entwicklung am Markt. Auch beim Boden ist das der Fall. Hier kommen aber noch eine Reihe anderer Einflussfaktoren dazu. Gerade diese Vielfalt und die derzeitigen Turbulenzen am Bodenmarkt verlangen wachstumswilligen Landwirten viel ab.
 
Der Boden ist aber auch ortsgebunden - eine Binsenweisheit, aber mit großen wirtschaftlichen und organisatorischen Folgen. Man kann die Flächen nur dort nutzen, wo sie liegen. Hinzu kommt, dass die Ertragsfähigkeit des Bodens vor allem von seinen natürlichen Eigenschaften und damit von der Lage abhängt.
 
Der Preis, den der Landwirt zu zahlen bereit ist, wird von Konkurrenzverhältnissen bestimmt: Was muss ich bieten, damit ich und nicht ein benachbarter, konkurrierender Landwirt den Boden bekommt. Oder gar: Was muss ich bieten, damit der Investor mit nicht in der Landwirtschaft erwirtschaftetem Geld den Zuschlag nicht erhält.
 
Landwirte müssen bei einem Investorenkauf nicht das Nachsehen haben, es kann auch zu einer Win-win-Situation kommen. Das bedarf allerdings in aller Regel einer sachkundigen Beratung und einer einfühlsamen Moderation zur Findung tragfähiger Kompromisse. 
 
Wie unterschiedlich die Lage am Bodenmarkt ist, zeigen die umfassenden Analysen im agrarmanager-Sonderheft Bodenmarkt 6.


Den kompletten Beitrag lesen Sie in Heft 02/2014 des agrarmanager. Und falls Sie noch nicht zu unseren Lesern gehören: Hier geht's zum Schnupperabo.
 
 
 

BVVG im Endspurt

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Auch wenn der Bodenprivatisierer des Bundes noch über 225.100 ha ehemals volkseigene Flächen verfügt, die wichtigesten und schwierigsten Aufgaben werden bald abgewickelt sein. "Alles in allem war das ein gutes Jahr für die BVVG" resümierte Geschäftsführer Dr. Wilhem Müller. 2013 sind die Preise für die Verkehrswertverkäufe wieder deutlich gestiegen.
 
Auch 2013 waren viele erwerbsberechtigte Landwirte durch die hohen Preise unter Druck und versuchten über die Pachtmöglichkeiten den Erwerb weiter hinauszuschieben. Der Pferdefuss bei dieser Entscheidung sind die hohen Pachtpreise auf der einen und der weiter steigende Kaufpreis mit Blick auf den späteren Erwerb auf der anderen Seite.
 

Wie hoch die Durchschnittswerte liegen, sowie weitere Kennwerte lesen Sie im 
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agrarmanager in Heft 02/2014.
 
 
 
 
 
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Devise: Flächensicherung

Nach rasanter Preisentwicklung in den Jahren nach 2008 hat sich die Dynamik am Bodenmarkt im Norden zuletzt etwas abgeschwächt. Ausgelöst wurde die Preisrallye am Bodenmarkt durch den Biogasboom sowie durch den starken Anstieg der Marktfruchterlöse ab 2007/08.
 
Im nördlichen Schleswig-Holstein hat die Förderpolitik im Bereich Biogas auf jeden Fall übers Ziel hinausgeschossen, denn die Anlagendichte ist deutlich zu hoch.
 
Gefühlt ist es zuletzt etwas ruhiger geworden am norddeutschen Bodenmarkt.  Die Flächenkosten und das deutlich verschärfte Baurecht bremsen die Entwicklung etwas.

Ackerbauer Dieter Jendrziak analysiert für den agrarmanager den Bodenmarkt an der Westküste von Schleswig-Holstein. Unser Autor geht davon aus, dass sich der Anstieg der Bodenpreise zumindest abschwächen wird.
 
 
 Weitere Informationen, wie sich der Bodenmarkt in Schleswig-Holstein entwickelt, sowie ein Interview mit dem Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes Sachsen-Anahlt, zum aktuellen Thema, finden Sie in der aktuellen Ausgabe des agrarmanager.
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