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Ausgabe Mai 2014

Neuer Spieler am Markt?

von , am
30.04.2014

Das italienische Schlachtunternehmen Bresaole Pini will das deutsche Fleischoligopol aufbrechen. Das verhält sich seinerseits so auffällig, dass das Bundeskartellamt nun dem Verdacht auf Preisabsprachen nachgehen soll.

© VRD/fotolia

Wer ist Bresaole Pini? Diese Frage stellen sich zurzeit viele Schweinehalter, denn das italienische Unternehmen will angeblich in Bernburg, Sachsen-Anhalt, eine großdimensionierte Schlachtanlage aus dem Boden stampfen. Allerdings ist kaum etwas bekannt über Bresaole Pini - und das weckt Misstrauen.
 
Dennoch, am deutschen Schlachtschweinemarkt käme ein neuer Mitspieler gerade recht. Die Strukturen sind hochkonzentriert. Das zeigt das Schlachthof-Ranking der Interessengemeinschaft der deutschen Schweinehalter (ISN).
 
Nach Einschätzung von ISN-Marktexperte Matthias Quaing ist eine wesentliche Steigerung der deutschen Schweinebestände in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. Angesichts der Schlachtüberkapazitäten ist eine weitere Konsolidierung wahrscheinlich. Umso mehr überraschten Meldungen, wonach mit Bresaole Pini ein Unternehmen in Deutschland Fuß fassen will, das hierzulande bisher keine Schlacht- und Zerlegekapazitäten hat.
 
Bleibt die Frage, ob ein zusätzlicher Nachfrager die Schlachtschweinepreise eher stützt, oder ob der Einzelhandel die noch größeren Schlachtüberkapazitäten zu mehr Preisdruck ausnutzen kann?
 
 
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Lesen Sie in Heft 05/2014, was die Interessengemeinschaft der deutschen Schweinehalter (ISN) zu einem neuen Mitspieler auf dem konzentrierten Markt kommentiert, sowie die Reaktion des Kartellamtes auf den Verdacht von Preisabsprachen. 
 
 
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