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Ausgabe Dezember_2014

Offene Türen im öffentlichen Dienst

von , am
28.11.2014

Der öffentliche Dienst ist einer der größten Arbeitgeber für Hochschulabsolventen im Agrarbereich. Deshalb haben wir uns die Vor- und Nachteile einer Beschäftigung in der Landwirtschaftsverwaltung angeschaut.


© Dmitry Bruskov
Beschäftigungsverhältnis auf Lebenszeit? Gute Verdienstaussichten? "Nehme ich", denken sicher viele junge Studenten. Aber wie es bei vielen generellen Aussagen ist, so sieht die Realität doch etwas anders aus. Gehalt nach Tarifverträgen und befristete Stellen sind im öffentlichen Dienst keine Seltenheit, auch im Agrarbereich nicht.
 
"Ist der öffentliche Dienst in der Agrarbranche zukunftsfähig aufgestellt?" In Bezug auf die Altersstruktur war bei der diesjährigen Fachtagung des VDL (Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt) sogar von einem "Tsunami" die Rede, der die Agrarverwaltung durch den bevorstehenden Fachkräftemangel aus den Fugen geraten lassen könne, wenn nicht bald Gegenmaßnahmen ergriffen würden. 
 
Wie sieht der Einstieg in den öffentlichen Dienst aus? Es gibt vier Laufbahngruppen im öffentlichen Dienst und für Agrarhochschulabsolventen stehen die beiden höheren Laufbahnen, der "gehobene Dienst" und der "höhere Dienst", im Fokus. Grundvoraussetzung für eine Laufbahn im öffentlichen Dienst ist ein abgeschlossenes Bachelor- oder Masterstudium der Agrarwissenschaften oder einer verwandten Disziplin. Zusätzlich wird in manchen Bundesländern noch eine abgeschlossene landwirtschaftliche Berufsausbildung oder ein 12-monatiges Praktikum im Agrarbereich gefordert. Inspektoriat bzw. Referendariat zur Vorbereitung sind keine Seltenheit.
 
 
Weitere Aspekte, wie z.B. Ausbildungsinhalte oder Unterschiede in den einzelnen Bundesländern, finden Sie im Dezember-agrarmanager. Und falls Sie noch kein Abonnent sind, können Sie hier drei Hefte lang reinschnuppern.
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