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Ausgabe November_2014

Der passende Coach - Erfolgsfaktor Beratung

von , am
29.10.2014

Wer guten Rat billig haben will, ist sicher nicht immer gut beraten, meint Prof. Rainer Langosch. Das November-Titelthema des agrarmanager befasst sich mit Beratersuche, Honorierungsmodellen und einem Berufsbild, das sich rasant ändert.

© apops/fotolia
Bei der Entscheidung für eine Beratung und der Wahl des Anbieters besteht Ihre erste Aufgabe darin, einen Berater zu identifizieren, der ihr weitgehendes Vertrauen verdient. Mit ihm definieren Sie den inhaltlichen Kern der Beratungsaufgabe und klären die Rahmenbedingungen und die Voraussetzungen, die Einfluss auf den Beratungserfolg haben. Gute Beratung setzt Fach- und Methodenwissen voraus, dessen Vorhandensein Sie sich vor der Entscheidung zugunsten eines Beraters belegen lassen können. So viel Wissen Ihr Berater auch hat, so gut er in der Lage ist, Lösungen zu erarbeiten, so begrenzt ist sein Wissen über Ihren Betrieb. Anders gesagt: Im Fach- und Methodenwissen mag Ihr Berater Ihnen voraus sein, beim Domänenwissen, dem Wissen über Ihren Betrieb, haben Sie die Nase vorn. Ein guter Berater ist sich dessen bewusst; sie erkennen ihn daran, dass er die richtigen Fragen stellt.
Sehen Sie den Berater als Lotsen an Bord. So wie der Lotse dem Kapitän mit seiner Spezial­kenntnis des jeweiligen Gewässers bei der Steuerung des Ozeandampfers beratend zur Seite steht, so unterstützt der Berater Sie als Klienten.
 
Mehr dazu, wer im Unternehmen welche Rolle spielt und wie Sie einen guten "Lotsen" finden, schreibt unser Autor Prof. Dr. Rainer Langosch im November-agrarmanager. Und falls Sie noch kein Abonnent sind, können Sie hier ein Schnupper-Abo ordern.

Heterogene Strukturen

Agrarberatung kennt viele Organisationsformen. In den westlichen Bundesländern herrscht ein Spektrum zwischen Offizial-, Kammer- und Ringberatung vor. Dagegen ist die Beratung im Osten vorwiegend in privatwirtschaftlicher Organisationsform berufsständisch getragen oder liegt in den Händen von Einzelberatern oder kleinen Beratungsunternehmen mit kaum mehr als zwei bis fünf Beratern. Es liegt im Trend, die Beratungsförderung eher zu reduzieren oder sogar auf Null zu fahren.


Die Beratungslandschaft im Osten Deutschlands ist so vielfältig wie die Bundesländer selbst. Die Strukturen, die sich dabei entwickelt haben, unterscheiden sich zum Teil deutlich von denen im alten Bundesgebiet. Unser Autor Dr. Matthias Platen sorgt für Durchblick.
 

Der richtige Coach

Ein guter Coach ist Gold wert - spätestens nach der letzten Fußball-WM wird das wohl jeder hierzulande unterschreiben. Bundestrainer Joachim Löw ist es gelungen, die Talente und Fertigkeiten seiner Spieler genau einzuschätzen und geschickt einzusetzen. Dass ein Coach dennoch keine Wunder vollbringen kann, zeigt die etwas holprige Vorstellung der Nationalmannschaft in der gegenwärtigen EM-Qualifikation. Aber auch das ist typisch fürs Coaching: Wo es substanzielle Lücken gibt, hilft auch ein guter Berater nicht. Egal, ob es sich um Verletzungen und Rücktritte in einer Fußballmannschaft oder um fehlendes Fachpersonal in einem Unternehmen handelt. Ein Coach braucht für wirklichen Erfolg kompetente, leistungsbereite "Spieler", auf deren fachliche Qualifikation er sich verlassen kann.
Berater in Agrarunternehmen sollten heute deshalb vor allem wie ein guter Trainer fungieren, Stärken ausloten, Mitarbeiter motivieren und zu einem Team zusammenschweißen. Das Rüstzeug dazu bekommt man an der Andreas Hermes Akademie.
 
Mehr dazu lesen Sie im aktuellen Heft.



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