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Ausgabe Juli 2013

Prüfungsangst bekämpfen

von , am
01.07.2013

Schweißausbrüche, Herzrasen, Denkblockaden: Diese Symptome der Prüfungsangst kennen viele Studenten nur allzu genau. Die gute Nachricht: Man kann lernen, die Angst zu kontrollieren.

Ruhe bewahren - guter Tipp, nicht leicht umzusetzen. © Torbz/Fotolia
Es begann ganz plötzlich. Maike denkt heute mit Schrecken an ihre mündliche Ackerbau-Prüfung zurück: "Auf eimal war alles weg, totaler Blackout. Ich konnte mich einfach an nichts mehr erinnern." Zitternd, schwitzend und mit hämmerndem Herzen saß sie auf ihrem Stuhl und versuchte stammelnd die Fragen ihres Dozenten zu beantworten. Irgendwann war die Prüfung vorbei. Die Angst aber blieb. In der folgenden Zeit drängte sich die Panik immer stärker in ihr Leben ein. "Schon während der Prüfungsvorbereitung war ich ein richtiges Wrack. Meine Gedanken drehten sich nur noch um den anstehenden Test. Aus Angst vor Wissenslücken entwickelte ich mich zur panischen Paukerin und habe fast ohne Unterbrechung gelernt."
 
Dass Maike mit diesem Problem nicht allein ist, zeigt der Blick in die Statistik: So schätzt der Psychologe und Autor des Ratgebers "Ohne Prüfungsangst studieren", Holger Walther, dass mindestens jeder zehnte Student schon einmal massive Prüfungsängste erlebt habe. Einer Studie des Deutschen Studentenwerks zufolge, ist die Zahl der psychologischen Beratungen seit 2007 um ein Viertel gestiegen. Prüfungsangst sei dabei eine der Hauptsorgen der Beratungssuchenden. Erschreckend hoch ist auch der Anteil derer, die Psychopharmaka einnehmen: Bei  ganzen 10% der an Studenten verschriebenen Medikamente handle es sich um Antidepressiva, so das Ergebnis einer Studie der Techniker Krankenkasse. Ihr Konsum sei in den letzten vier Jahren um 55% gestiegen. Aber Prüfungsangst schadet nicht nur dem Studienerfolg des Einzelnen, sondern belastet auch das ganze Hochschulsystem. Sie trägt dazu bei, dass sich die Studienzeiten verlängern und die Abbruchquoten steigen. Immerhin verlässt fast jeder dritte Student die Hochschule ohne Abschluss.
 
Doch welche Ursachen stecken hinter der Angst? Welche Personen sind hierfür besonders anfällig? Und das Wichtigste natürlich: Was kann man tun, um die Panik in den Griff zu bekommen?
 
Antworten auf diese Fragen bekommen Sie in der Juli-Ausgabe des agrarmanager.
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