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Ausgabe Februar 2014

Die Rechnung der Zukunft ist digital

von , am
28.01.2014

Über kurz oder lang wird die elektronische Rechnung die Papierversion verdrängen. Der Einstieg in das E-Rechnungszeitalter ist inzwischen auch für Mittelständler eine Überlegung wert.

Rund 32 Milliarden Rechnungen werden in Deutschland jährlich ausgedruckt, kuvertiert, frankiert und mit der Post versandt. Das verursacht Kosten durch Druck, Papier und Porto, bindet Arbeitskraft und nimmt viel Zeit in Anspruch. Auf der Empfängerseite werden die Rechnungen angenommen, inhaltlich geprüft, an die Buchhaltung weitergeleitet und die Rechnungsdaten von Hand erfasst, um den Betrag zu begleichen. Auch hier entstehen wieder erheblicher Kosten- und Zeitaufwand. Zudem ist die manuelle Datenerfassung immer eine mögliche Fehlerquelle. 

Auch wenn das Einsparpotenzial enorm ist, ist der Anteil elektronischer Rechnungen in Deutschland und Europa sehr gering. Aber das soll sich im Zuge der Digitalisierung ändern. Der Gesetzgeber hat begleitend dazu formelle Erleichterungen beschlossen. Das Wirtschaftsministerium, Verbände und Unternehmen gründeten darüber hinaus bereits im März 2010 das "Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD)", um der digitalen Rechnung zum Durchbruch zu verhelfen.

Nach Einschätzung von Sven Görtz, Produktmanager Zahlungsverkehr bei der WGZ Bank, gibt es inzwischen eine Reihe standardisierter Lösungen und Vereinfachungen, dasss die Einführung und Nutzung von E-Rechnungen sich auch für mittelständische Unternehmen lohnt.

Die Kosten für die Erstellung und Bearbeitung einer einzelnen Papierrechnung liegen bei rund 7 Euro. Die der elektronischen Version beträgt 1,50 bis 2 Euro.
 
Welche gesetzlichen Anforderungen es gibt und auf welchen Wegen der elektronische Versand verläuft finden Sie in der Februar-Ausgabe des agrarmanager.

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Norbert Lehmann, Redaktion agrarmanager
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