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Ausgabe Juni 2014

Rekord bei Förderkrediten

von , am
28.05.2014

Auch 2013 haben die Landwirte in Deutschland wieder kräftig investiert. Das zeigt nicht nur der Kreditbestand der Branche, der mit 45,7 Mrd. einen Rekord erreichte, sondern auch die Bilanz der landwirtschaftlichen Rentenbank, die einen Großteil dieser Kredite refinanzierte.

Bilanz bei Förderkrediten
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Das Neugeschäft der Landwirt­schaftlichen Rentenbank bei Pro­grammkrediten hat 2013 weiter zugenommen.  Die zinsgünsti­gen Förderkredite für die Agrarwirtschaft und den Ländlichen Raum stiegen gegen­über demVorjahr um immerhin 11,9 % auf 7,2 Mrd. € (Vj. 6,5 Mrd. €) und erreichten damit einen neuen Rekordstand. Als Gründe für die stark steigende Inanspruchnahme von Förderdarlehen führte Vorstandssprecher Dr. Horst Reinhardt auf der Bilanzpressekon­ferenz der Landwirtschaftlichen Rentenbank an: die guten Rahmenbedingungen auf den Agrarmärkten, das niedrige Zinsniveau, aber auch die verstärkte Nachfrage der Hausbanken nach Refinanzierungsmitteln wegen erhöhter Liquiditätsanforderungen im Zusammen­hang mit Basel III.
 
Wie in den Vorjahren war auch 2013 die Landwirtschaft die größte Fördersparte der Rentenbank. Gut die Hälfte der landwirtschaftlichen Förderkredite (1.525,8 Mio. €) wurden für Gebäude, vor allem für Stallbauten, vergeben. Ein zweiter Investitionsschwerpunkt in der Sparte Landwirtschaft waren die Flächen­käufe (571,4 Mio. €). Hauptgrund für den Anstieg sind laut Rentenbank die gestiege­nen Bodenpreise.

Auch die anderen Fördersparten der Landwirtschaftlichen Renten­ bank wie "Aquakultur und Fischwirtschaft" (5,8 Mio. €), "Agrar­ und Ernährungswirtschaft" (637 Mio. €) und "Erneuerbare Ener­gien" (1.599 Mio. €) haben 2013 im Kreditgeschäft zugelegt. Bei letzteren allerdings nicht jede Branche. So brach die Finanzierung von Photovoltaikanlagen spürbar ein.
 
Wie viel jeweils in Milchvieh-, Schweine- und Geflügelställe investiert wurde und wie es mit Liquiditätsdarlehen aussieht, finden Sie in der aktuellen Ausgabe desagrarmanager.
 
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