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Fachbeiträge

Rosstäuscher

von , am
22.03.2013

Es versteckt sich in italienischer Lasagne, ungarischem Gulasch, schwedischen Kötbullar und amerikanischen Burgern: Pferdefleisch scheint plötzlich allgegenwärtig. Was ist dran an der Gefahr durch Fury und Co.? Und warum lässt sich mit falsch deklariertem Fleisch so gut betrügen?

© Sabine Leopold
Wer hat das Pferd in die Rinderlasagne gepackt? Und noch viel wichtiger: Wer verdient eigentlich daran? Pferdefleisch aus legalen Quellen ist nicht billiger als Rindfleisch, doch die Rösser, die in den vergangenen Wochen für Aufregung unter Verbrauchern, Vermarktern und Politikern sorgten, haben keine korrekten Papiere. Fest steht: Zumindest ein Teil des falsch deklarierten Fleisches kam aus Südosteuropa.

Finger auf Rumanien?

Doch die Schuld nach Rumänien zu schieben, ist viel zu einfach. Es ist kaum anzunehmen, dass nur eine angebliche "Säuberungsaktion" auf Bukarests Straßen zu einem derart großen Pferdeschlachtkörperanfall geführt hat. Schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass ein Teil der in England getesteten Proben Spuren kostspieliger Tierarzneimittel enthielt. Die sind eher typisch für westeuropäische Reit- und Rennställe.
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Wohl kein neues Phänomen

Bislang sind bei Fleischkontrollen kaum falsche Tierarten aufgeflogen. Doch auf dieses Kriterium wurde auch wenig getestet. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Fury & Co. schon länger durch europäische Fertigprodukte galoppieren.
 
Was muss also wirklich getan werden, um den "Rosstäuschern" künftig das Handwerk zu legen? Ein 10-Punkte-Plan mit großen Worten allein wird jedenfalls nicht reichen, den nächsten Imageschaden an der Fleischerzeugung (auch der hiesigen) zu verhindern (lesen Sie dazu auch unseren Kommentar).
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Den vollständigen Beitrag können Sie sich hier als pdf herunterladen.
 
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