Login
Ausgabe März 2014

Die Spuren, die wir hinterlassen

von , am
28.02.2014

Die Rinderhaltung produziert klimawirksame Treibgase. Doch ist die Kuh tatsächlich generell ein Klimakiller und jede Fleisch- oder Milcherzeugung eine Umweltsünde? Und ist Öko wirklich weniger schädlich fürs Klima?

© fotolia
Um die Treibhausgasemissionen, die von einer Person, einem Prozess oder einem Produkt ausgehen vergleichen zu können, wird der CO2-Fußabdruck als Maßeinheit verwendet. Eine der Hauptquellen für landwirtschaftliche Emissionen ist die Rinderhaltung. Vor allem das Methan (CH4) wird immer wieder diskutiert, wenn es um die Reduzierung von Treibhausgasemissionen aus der Rinderhaltung geht. 
 
Wichtig ist bei der Bilanzierung, dass auch die vor- und nachgelagerten Bereiche bis hin zum Verbraucher berücksichtigt werden. So muss bei der Milchviehhaltung unter anderem die Erzeugung von Futter, die Düngerlagerung und Transport- bzw. Lagerkosten  mit einbezogen werden. Das Ganze nennt sich Ökobilanz (engl.: life cycle assessment, LCA). 
 
Um Treibhausgasemissionen zu senken, ist es wichtig, die Einflussfaktoren auf die Treibhausgas-Bildung zu kennen. In der Milchviehhaltung beispielsweise sinkt mit zunehmender Produktivität (und dadurch bedingter Abnahme der Kuhzahl) die Methan-Emission pro Produkteinhei am nachhaltigsten.
 
Es hat sich gezeigt, dass die ökologische Produktion ist nicht zwangsläufig weniger emissionsbelastet ist. 

Warum das so ist und wie genau sich Treibhausgasemissionen nach dieser Studie mindern lassen lesen Sie in Heft 03/2014 im agrarmanager.


Prof. Dr. Wilfried Brade, vom FBN Dummerstorf für den agrarmanager.
Auch interessant