Login
Ausgabe Oktober 2013

Süße Aussichten

von , am
24.09.2013

In vier Jahren werden die nationalen Zuckerquoten und Rübenmindestpreise abgeschafft. Die deutsche Zuckerwirtschaft ist für den Wettbewerb gut gerüstet. Risiken gehen allerdings vom Weltmarkt und zwei Kartellverfahren aus.

© Mühlhausen/landpixel
Ab dem 30. September 2017 gehören nationale Zuckerquoten und Rübenmindestpreise der Vergangenheit an. Das hat der Trilog am 25. Juni 2013 beschlossen. Erhalten bleiben der Mindestpreis für Weißzucker von 404 Euro/t als Schwelle für die private Lagerhaltung und der Außenschutz. Aber auch die begünstigten Importkontingente für die am wenigsten entwickelten Länder (LDC) sowie die Staaten Afrikas, der Karibik und des ­Pazifik (AKP-Staaten) bestehen fort. Die europäischen Rübenanbauer und die Zuckerunternehmen müssen sich darum auf stärkere Preis- und Mengenschwankungen einstellen. Der Anbau kann - und wird - zu den besten Standorten in der Gemeinschaft wandern. Dort dürften Rübenanbau und Zuckererzeugung zunehmen, während schwächere Regionen aussteigen.
 
Die deutsche Zuckerwirtschaft ist für diesen Wettbewerb gut gerüstet. Die rübenverarbeitende Industrie gilt als eine der modernsten und rentabelsten in Europa.
">
">
">
Den kompletten Beitrag lesen Sie in Heft 10/2013. Oder Sie laden sich die PDF hier herunter.

Betriebsreportage: "Rüben können wir"

Und auch der deutsche Rübenanbau muss die europäische Konkurrenz nicht fürchten, selbst wenn die Erträge in den westlichen Nachbarländern noch etwas höher sind. Der rheinischen Rübenanbauer Bernhard Conzen blickt jedenfalls gelassen optimistisch in die Zukunft. Er ist sicher, bevor die Zuckerrübe aus dem Rheinland verschwindet, sind andere Regionen längst aus der Kultur ausgestiegen.
 
Die komplette Betriebsreportage lesen Sie im
">
">
agrarmanager in Heft 10/2013. Und wenn Sie noch kein Abonennt sind: Hier geht's zum Schnupper-Abo.
">
">
">

Neue Modelle für die Anbauplanung

Wenn die Zuckerquote und der Rübenmindestpreis abgeschafft werden, muss die Anbauplanung auf eine neue Grundlage gestellt werden. Nach dem Willen der EU-Kommission sollen Branchenvereinbarungen verpflichtend bleiben. Rübenanbauer und Zuckerverarbeiter müssen Aussaatflächen und Rübenpreise dann jährlich neu verhandeln. In diesem Winter werden die Unternehmen mit den Anbauerverbänden über neue Planungsmodelle sprechen.
 
Über den aktuellen Stand der Diskussion berichtet der agrarmanager in Heft 10/2013.
">
">
">

Fruchtfolge prüfen

Wie Sie die Vorzüglichkeit der Zuckerrübe unter den gegenwärtigen Marktbedingungen im Vergleich zu Mais, Raps und Weizen richtig prüfen, erläutert Hans-Jürgen Hölzmann von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
 
Den kompletten Beitrag lesen Sie in Heft 10/2013
">
">
Auch interessant