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Ausgabe Oktober 2013

Die Turbokuh wird unmodern

von , am
24.09.2013

Längst hat die Milchviehzüchtung erkannt, dass eine zu starke Konzentration auf Milchmengenleistung der Lebensleistung und der Lebenseffektivität schadet. Fachleute von vier Kontinenten berieten in Schweden, was Fütterung und Haltung beitragen können, damit Milchkühe möglichst lange gesund bleiben und hohe Leistungen bringen.

In der "speekers corner" wurde in den Tagungspausen heiß diskutiert. Der hochkarätig besetzte Kongress bot eine Fülle interessanter Ideen. © Foto: Sabine Leopold
In den meisten Holsteinbeständen ist die durchschnittliche Laktationsleistung in den letzten beiden Jahrzehnten enorm gestiegen. Doch meistens ging diese Leistungsentwicklung mit einer immer weiter sinkenden Nutzungsdauer einher. In vielen Herden erreicht der Durchschnitt der Tiere nicht einmal mehr die dritte Laktation. Besonders dramatisch: Die vielen Erstkalbskühe, die bereits während ihrer ersten Laktation aus gesundheitlichen Gründen gemerzt werden müssen.
Doch die Branche hat die Gefahr inzwischen erkannt. Züchter legen immer mehr Wert auf Gesundheits- und Funktionsmerkmale. Und die Haltung konzentriert sich zunehmend auf Kuhkomfort.
Gerade bei letzterem - dem Wohlbefinden von Hochleistungskühen - gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, die schleunigst ihren Weg in die Praxis finden sollten. Die Firma DeLaval lud deshalb rund 100 Experten auf den gebieten Haltung, Tiergesundheit, Tierverhalten und Fütterung nach Tumba in Schweden ein. Der Cow Longevity Congress sollte zur Diskussion einladen und die Basis bilden für eine Netzwerk zum Thema Leistung und Langlebigkeit von Milchkühen.
Der agrarmanager war für Sie beim Kongress dabei. Lesen Sie, worüber in Tumba gesprochen wurde, welche neuen Denkansätze die Experten bewegen und was die nächsten wichtigen Aufgaben sind, wenn Kühe trotz Spitzenleistungen lange und gesund leben sollen.
 
 
Mehr aus Tumba lesen Sie im agrarmanager 10/2013.
 
Und falls Sie uns noch nicht lesen: Hier geht's zum Probeabo.
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