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Ausgabe November 2013

Unbemannte Pflugobjekte

von , am
30.10.2013

Drohnen - kleine, unbemannte Flieger - werden unser Alltagsleben verändern wie einst der Computer oder das Smartphone. In der Landwirtschaft kommen sie zum Teil schon heute zum Einsatz. Ein Blick in eine nicht allzu ferne Zukunft.

© imago
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie fahren zum Acker raus, öffnen die Tür der Fahrerkabine ihres Treckers und steigen aus. In den Händen halten Sie eine Art Modellflugzeug. Sie lassen es starten und es kreist selbstständig in zuvor festgelegten Flugbahnen über das Feld. Sofort wird der Bordrechner ihres Traktors mit allen notwendigen Informationen gefüttert, die Sie für die heute angesetzte Düngemaßnahme benötigen. Plötzlich überkommt Sie der Hunger und sie bestellen sich per Handy-App einen Döner, der ihnen kurze Zeit später per Drohne aufs Feld geliefert wird. Während Sie warten, beobachten Sie die durch Laserstrahlen verursachten Lichtblitze am Horizont und denken "Oh, der Kollege fängt ja früh an mit der Unkrautbekämpfung."
 
Ferne Zukunftsmusik? Nein. Denn das, was sich wie die Szene aus einem Science-Fiction-Film anhört, soll schon bald Realität sein. Zumindest wenn die zahlreichen Wissenschaftler und Drohnen-Experten Recht behalten, die davon überzeugt sind, dass diese Technik in absehbarer Zeit unser gesamtes Alltagsleben revolutionieren wird. "In 15 Jahren werden wir, sobald wir aufblicken, Drohnen sehen, die Fenster putzen oder Gebäude inspizieren", ist  beispielsweise die Direktorin des Massachusetts Institute of Technology überzeugt. Und der Chefredakteur des US-Technikmagazins Wired meint: "So wie in den 70er-Jahren der PC aufkam, kommt in diesem Jahrzehnt die persönliche Drohne."

Wie Drohnen unser Alltagsleben schon bald verändern könnten und wozu sie schon jetzt in der Landwirtschaft eingesetzt werden, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des agrarmanager.

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