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Ausgabe August 2013

Vertragskonditionen aktiv gestalten

von , am
27.06.2013

Landwirte stehen mit ihren Lieferverträgen nicht selten vor einem Problem: Ihre Produkte sind "reifegebunden" und diese zeitliche Begrenzung macht sie bei der Vertragsgestaltung oft zum schwächeren Verhandlungspartner. Dabei hängt die wirtschaftliche Absicherung eines Unternehmens erheblich von fairen Vertragskonditionen mit der abnehmenden Hand ab.

Nis Richard Nissen (links, hier mit Sohn Richard) hat einen Schweinemastbetrieb in Niebüll. © H. D. Habbe
Wer mit Mastschweinen Geld verdienen will, muss vermarkten können. Dazu gehört auch, dass man
seine Verhandlungsposition stärkt. Nis Richard Nissen ist Schweinemäster in Niebüll in Schleswig-Holstein. In unsreer Betriebsreportage spricht er über sein Erfolgskonzept und über die Problematik, dass ein Landwirt meist am kürzeren Hebel sitzt, wenn Lieferverträge ausgehandelt werden. Wenn seine Schweine schlachtreif sind, muss er sie verkaufen, jeder Tag zusätzlich im Stall kostet Geld und geht zulasten der Schlachtkörperqualität. Letztere wird ohnehin immer mehr zum Knackpunkt, denn die Preismasken machen es immer schwerer, die "richtigen" Tiere zu liefern. Wie gut, dass die Erzeugergemeinschaft, über die Nissen vermarktet, konsequent die Interessen des Landwirts vertritt und notfalls flexibel reagieren kann.
 
Die komplette Betriebsreportage lesen Sie im agrarmanager 8/2013. Oder Sie laden Sie sich hier als PDF herunter. Und falls Sie noch kein Abonnent sind: Hier geht's zum Schnupperabo.


"An uns Landwirten lässt sich gutes Geld verdienen"

Dieter Jendrziak, selbst Landwirt aus Schleswig-Holstein, schreibt als freier Autor für den agrarmanager (Leser kennen vor allem sein Vermarktungstagebuch, das die seine Marktaktivitäten übers Jahr beschreibt).
Im vorliegenden Artikel kritisiert Jendrziak Fehlentwicklungen bei den Vertragsbeziehungen zwischen landwirtschaftlichen Erzeugern und Handel bzw. Vermarktern. Er sagt, Landwirte hätten sich die Handlungsfreiheit und Selbstbestimmung beim Thema Vermarktung weitestgehend aus der Hand nehmen lassen. Das macht sie zum Spielball ihrer Vertragspartner.
Der Beitrag soll Sie, leibe Leser, zu einer Diskussion anregen. Wie sind Ihre Erfahrungen, wie schätzen Sie Ihre Vertragsbeziehungen ein und wo besteht Handlungsbedarf.

Den kompletten Beitrag können Sie hier herunterladen. Und wenn Sie mitdiskutieren möchten, freuen wir uns über Ihre Mail.
 
 
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Lieferverträge gestalten und einhalten

Für die Lieferung seines Getreides schließt jeder Landwirt Jahr für Jahr Verträge mit dem Händler. Wir zeigen, was man als Erzeuger dabei beachten muss, welche Verhandlungsspielräume man hat und welche Konsequenzen sich bei Nichteinhaltung der Verträge ergeben.
 
Den kompletten Beitrag lesen Sie im agrarmanager 8/2013.

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