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Ausgabe November 2013

Wie weiter wachsen?

Durch wechselhaftes Wetter muss der Drusch zudem teilweise unterbrochen werden. © Fotolia.com
von , am
30.10.2013

Wer auch künftig am Markt bestehen will, muss sein Unternehmen weiter ausbauen. Doch es muss nicht immer nur Flächenwachstum sein, denn vielerorts ist Boden kaum noch bezahlbar.

Strukturwandel ist keine Erfindung der Neuzeit. Ob sich dieser Bauer auf seinem Pferdefuhrwerk vorstellen konnte, dass sechs Jahrzehnte später High-Tech-Spritzen den Pflanzenschutz erledigen? © landpixel
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Der Strukturwandel kennt keinen Stillstand. Bei reinem Ackerbau sollte ein Betrieb im Jahr 2020 mindestens 500 Hektar unterm Pflug haben, um ein ausreichendes Einkommen abzuwerfen. Ausgehend von den heutigen Strukturen wird es also auch  in Zukunft heißen: Wachsen oder Weichen.
Die Entwicklung von wettbewerbsfähigen Produktions- und Agrarstrukturen, die eine kostengünstige Agrarproduktion zulassen, bilden die elementare Voraussetzung für eine nachhaltige Existenzfähigkeit der Höfe in Deutschland. Die konsequente Nutzung des technischen, biologischen sowie organisatorischen Fortschritts ermöglicht Unternehmenswachstum und Produktivitätssteigerung. Wie in der Vergangenheit wird dies auch in Zukunft die einzig wirksame Strategie zur Sicherung der betrieblichen Existenz sein. Dabei ist es unerheblich, ob das Wachstum über die kostengünstige Mengenproduktion von Standardprodukten (Kostenführerschaft) oder über die Eroberung von speziellen Märkten mit neuen Produkten und Vertriebswegen (Produktführerschaft) realisiert wird.
Die Landwirtschaft ist zugleich aber der einzige Teil der Volkswirtschaft, der neben den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital auch den Produktionsfaktor Boden für das Unternehmenswachstum dringend benötigt. Vor allem durch den Flächenverlust durch Industrialisierung, Besiedelung und Infrastrukturausbau wird diese Ressource allerdings immer knapper und damit zwangsläufig teurer.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in Heft 11/2013 des agrarmanager. Und falls Sie noch nicht zu unseren Lesern gehören: Hier geht's zum Schnupperabo.

Betriebsreportage: "Wachsen im Ballungsraum"

Im Raum Köln-Bonn ist Wachstum über die Fläche kaum möglich. Mitten im Ballungsraum liegt der Schöpcher Hof, bewirtschaftet von Christoph und Birgit Lüpschen. Ihre Antwort auf die Flächenknappheit lautet hochspezialisierte Milchviehzucht plus Biogas aus Speiseabfällen.
Ausgehend von Holstein-Friesians entwickelte der Agraringenieur eine eigene Kreuzungszucht, mit der er immer weiter experimentierte. Da eine Aufstockung der Herde, bedingt durch die Flächenbegrenzung, nicht in Frage kommt, versucht Christoph Lüpschen Heterosiseffekte "mitzunehmen".
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Mit der Biogasanlage ist der Betrieb weniger abhängig von der Fläche und erhöht gleichzeitig die Akzeptanz im Ort. Zusätzliche Konkurrenz um die knappen Flächen wird vermieden. Für die benachbarten Milchbauern ist die Anlage von Nutzen, weil sie Gülle und Mist dort hinbringen können.
 
Die komplette Betriebsreportage lesen Sie im
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Rollen Agrarholdings alles auf?

In der Ukraine und anderen Flächenstaaten entstehen immer mehr gigantische Agrarholdings. Doch auch Betriebe unter 10.000 Hektar haben gegen die Branchenriesen eine Chance. Was zählt, ist gutes Management. Der Trend zu den riesigen Agrarholdings hat mehrere Ursachen. Zum einen schwappt eine Flut von überschüssigem Anlegerkapital in die Landwirtschaft. Außerdem sind Skaleneffekte in Produktion, Lagerung, Logistik, Einkauf und Vermarktung Faktoren, die für Holdings sprechen.
 
Über den aktuellen Stand der Diskussion berichtet der agrarmanager in Heft 11/2013.
 
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Das Pferd nicht von hinten aufzäumen

Verbreitet wird gefordert, mit Hilfe des Bodenrechts agrarstrukturelle Entwicklungen zu bremsen oder zu fördern. Das heißt aber, verkehrt herum anzufangen, denn zuerst müssen die Ziele für die Agrarstruktur festgelegt werden, dann erst kann das Bodenrecht geändert werden.
 
Den kompletten Beitrag lesen Sie in Heft 11/2013
 
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