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Ausgabe Mai_2015

Wohin wandert die Rübe?

von , am
02.05.2015

Das Quotensystem für Zuckerrüben und die Mindestpreise laufen im September 2017 aus. Die Wettbewerbsfähigkeit des Zuckerrübenanbaus in fünf ausgewählten europäischen Regionen untersuchte Dr. Raphael Albrecht in seiner Doktorarbeit am Thünen-Institut.

© Nordzucker
Der Quotenausstieg im Zuckerrübenanbau ist beschlossene Sache. Damit entfällt auch der Rübenmindestpreis. Bei relativ hohen Marktpreisen für Alternativkulturen nimmt der Druck auf den europäischen Zuckerrübenanbau zu. Daher stellt sich die Frage, an welchen Standorten und in welchen Betrieben die Zuckerrübe in Zukunft wettbewerbsfähig angebaut werden kann. 
 
In die Untersuchung einbezogen wurden die Regionen Köln-Aachener Bucht und Ostwestfalen in Nordrhein-Westfalen, Unterfranken in Bayern, Zeeland im Südwesten der Niederlande und Ostengland in Großbritannien. Bei der Auswahl wurde auf unterschiedliche natürliche und betriebliche Rahmenbedingungen geachtet, die Datenverfügbarkeit spielte aber ebenfalls eine große Rolle. 
 
Die Analyse zeigt, dass in den Regionen bezogen auf den Rübenanbau wettbewerbsstarke und wettbewerbsschwache Betriebe wirtschaften.
 
 
Sie sind neugierig, wie die Rübenfläche sich möglicherweise verändert bei unterschiedlichen Zuckerrübenpreisen? Welche Alternativkulturen spielen eine Rolle? Und ab welchem Preis sind die Betriebe, abhängig von der Region, wettbewerbsfähig? Die Antworten lesen Sie im Mai-agrarmanager. Und falls Sie noch kein Abonnent sind, können Sie hier drei Hefte lang reinschnuppern.
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