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Ausgabe November_2014

Wegen Insolvenz geschlossen

von , am
28.10.2014

Geht ein Landhändler pleite, übernimmt ein Insolvenzverwalter umgehend die Geschäfte.
Wer aber hilft eigentlich Ihnen als Landwirt, wenn Sie von der Insolvenz eines Geschäftspartners betroffen sind?

© Markus-Bormann/fotolia
Wer selbst in Zahlungsschwierigkeiten gerät, hat in der Regel wenigstens beizeiten Bescheid gewusst, was auf ihn zukommt. Was aber, wenn es einen Geschäftspartner erwischt? Wie kann man sich vor so einem Fall einigermaßen schützen?
 
Um den Schaden im Insolvenzfall so gering wie möglich zu halten, sollten bereits ?in guten Zeiten? Sicherungen eingezogen werden: Forderungsausfallversicherungen, Avale oder ein verlängerter Eigentumsvorbehalt helfen hier z.B. weiter. Auch sollte man sich über die Bonität seines Vertragspartners eingehend Gedanken machen: Eine GmbH steht im schlimmsten Fall für nur 25.000 Euro gerade, eine haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG) kann bereits ab einem Euro gegründet werden. Kreditinstitute würden nie ohne persönliche Haftung der Inhaber (z.B. Bürgschaften oder andere Sicherheiten) Darlehensverträge mit diesen haftungskritischen Gesellschaften abschließen. Die juristische Praxis zeigt, dass der Handel sich jedoch allzu oft von einem in Aussicht gestellten Geschäftsabschluss blenden lässt und weitaus unkritischer in Kauf nimmt, ins offene "Zahlungsausfall-Messer" zu rennen.

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