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Ausgabe Mai 2014

Der Weltmarkt als Ventil

von , am
30.04.2014

Die deutsche Milchwirtschaft sieht sich ein Jahr vor dem Quotenende gut aufgestellt. Beim Berliner Milchforum diskutierte die Branche über Zukunftsperspektiven und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Der Agrarmanager war für sie dabei.

Deutsche Milch ist im internationalen Handel gefragt. © chungking/Fotolia
Bald ist die Milchquote Geschichte. Trotzdem sind die Quotenpreise beim jüngsten Versteigerungstermin weiter gestiegen. Die Milcherzeugung in Deutschland brummt, sodass Überlieferern sogar eine Strafzahlung droht und im Sommer deutet vieles auf einen  fallenden Milchpreis hin.
 
Dennoch ist die Stimmung der deutschen Milchbauern gut und Milchprodukte "Made in Germany" sind weltweit gefragt. Und das ist auch gut so. Denn bei einem deutschen Selbstversorgungsgrad von 108 % sind wir auf den Export als Vermarktungsventil angewiesen.
 
"Wir deutschen Milchbauern produzieren vor allem Milch für die einheimischen Verbraucher und nicht für den Weltmarkt", stellte Heinz Korte, Milcherzeuger aus Niedersachsen, klar. Für Korte ist der Weltmarkt ein Ventil für Milchmengen, die in Deutschland nicht abgesetzt werden können.
 
Niemand könne vorhersagen, wie sich der Milchmarkt weiterentwickle. Weltwirtschaftskrisen könnten auch in Zukunft dazu führen, dass es zu einem Preiseinbruch komme.
 
Lesen Sie im aktuellen Heft des agrarmanager, welche Chancen die Weltmarktöffnung mit sich bringt und welchen  Herausforderungen sich Verbraucher, Erzeuger und Politik stellen müssen.
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