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Ausgabe Juli 2014

Die wichtigste Ressource

von , am
24.06.2014

Wer gute Mitarbeiter langfristig im Betrieb binden will, muss sie als Chef vorallem motivieren können. Finanzielle Anreize gewinnen dabei in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Geld ist aber nur eine Möglichkeit des Ansporns.

© MH - Fotolia
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Die Motivation der Mitarbeiter ist in allen Unternehmen eine der zentralen personalwirtschaft­lichen Herausforderungen. Ohne ausreichende Motivation bleiben Arbeiten im Betrieb liegen oder werden nachlässig erledigt.
 
Für das Verständnis der Motivation von Ar­beitskräften ist die Unterscheidung zwi­schen intrinsischer und extrinsischer Motivation wichtig. Intrinsisch motiviert sind Arbeitskräfte, wenn sie Tätigkeiten um der Aufgabe selbst willen ausüben. Diese Art der Motivation kann sich aus unterschiedlichen Quellen speisen: Eine Ursache kann sein, dass die Ausübung einer Tätigkeit Vergnügen bereitet - beispielsweise, weil die Tätigkeit sehr abwechs­lungsreich ist.
 
Extrinsische Motivation tritt dagegen auf, wenn Menschen sich bestimmten Auf­gaben zuwenden, weil sie sich eine Beloh­nung erhoffen - zum Beispiel die Anerken­nung durch Vorgesetzte und Kollegen, ein höheres Einkommen oder eine Beförderung. Neben der Aufgabengestaltung können auch Zielsetzungen die Mitarbeiter motivieren.
 
Obwohl leistungsorientierte Anreize be­liebt sind, darf ihre Wirkung doch nicht überschätzt werden: Ihr Effekt verfällt im Zeitablauf. Die Vorstellung mancher Betriebsleiter, zunächst die Grundvergütung zu kürzen, um diesen Betrag dann wieder leistungsabhän­gig an die besten Mitarbeiter auszuschütten, funktioniert in der Praxis nicht. Tatsächlich müssen leistungsabhängige Entgeltbestandteile in aller Regel auf den bisherigen Zeitlohn aufgesattelt werden. Leistungslöhne funktionieren dort am besten, wo möglichst einfache, leicht messbare Leistungskennziffern zurVerfügung stehen.
 
Sind motivierte Mitarbeiter automatisch zufrieden und führt Arbeitszufriedenheit zwangsläufig zu mehr Mitarbeitermotiva­tion? Die Antwort und weitere Informationen zum Thema finden Sie in der aktuellen Ausgabe des agrarmanager.
 
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