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Ausgabe April 2014

Wohl sortiertes Angebot

von , am
28.03.2014

Homogene Schlachtschweine-Chargen, möglichst passgenau ausgemästet auf die jeweilige Maske, sind die beste Garantie für maximale Schlachterlöse. Doch gerade in der Großgruppenhaltung ist die Einschätzung des Einzeltiers ein ziemlich kniffliges Ding.

Schweine
Gruppenhaltung Schweine © fotolia
Vor allem in Großgruppen ist es gar nicht einfach, Gewicht und Schlachtkörperentwicklung der Tiere korrekt einzuschätzen. Nicht nur die Gruppengröße auch der größere Bewegungsfreiraum erschweren die Aufgabe. Da Schweine kaum Mimik haben, ist der Herdenmanager dabei weitgehend auf körperliche Merkmale, das Verhalten und das Aktivitätsprofil der Tiere angewiesen.
 
Die Beurteilung ist vor allem zum Ende der Mast eine wichtige wirtschaftliche Komponente. Schließlich verbessern passgenau auf die Maske ausgerichtete Schlachtpartien die Auszahlungspreise und damit den Gesamterlös.
 
Zur Unterstützung der Augen der Herdenmanager bietet der Markt technische Hilfsmittel an. Neben mobilen Einzeltierwaagen gibt es Selektionsboxen, die optisch "wiegen". Auch kombinierte Tiererkennungs-, Wiege- und Sortiersysteme gibt es bereits auf dem Markt.
 
Ob und wenn ja, welches System sich lohnt hängt vom Investitionsvolumen und den zu erwartenden positiven Effekten ab. Kalkuliert werden sollte mit einem spitzen Bleistift.
 
 
Informationen zur Funktionsweise der einzelnen Systeme finden Sie in Heft 04/2014.
 
Und falls wir euch neugierig gemacht haben auf den agrarmanager: Hier geht's zum Probeabo.
 
 

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