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Börsentelegramm

Getreide zuletzt eher seitwärts, Ölsaaten etwas fester

von , am
22.01.2015

In Europa haben sich die Preise am Mittwoch für Raps und Mais kaum verändert und sind für Weizen leicht gestiegen. Am Donnerstag Mittag liegt der Weizen im Minus und Raps sowie Mais im Plus.

© kk artworks/fotolia
 
Der gestrige Handelstag (Mittwoch) brachte in den USA beim Weizen fast keine Preisveränderung, bei Mais hingegen leichte Verluste sowie bei Soja und Sojaschrot eine Preiserholung. In Europa haben sich die Preise für Raps und Mais hingegen kaum verändert und sind für Weizen leicht gestiegen. Spürbar erholt haben sich am Mittwoch die Preise für Rohöl und Erdgas, während die Preise für Ethanol unverändert blieben. Am heutigen Donnerstag (22.01) beginnt der vorbörsliche elektronische Handel am Terminmarkt in Chicago durchweg mit steigenden Preisen bei Weizen, Mais, Soja und Sojaschrot. Am europäischen Terminmarkt liegen die Preise am Donnerstag Mittag (13:00) für Raps und Mais im Plus und für Weizen im Minus.
 
Elektronischer Handel in Chicago beginnt im Plus
Am Mittwoch (20.01) blieben die Terminmarktpreise für den Weizen (März) in Chicago mit auf 536,6 Ct je Buschel unverändert. Am Donnerstag Mittag (MEZ) lagen die Preise im elektronischen vorbörslichen Handel  0,9 % im Plus bei 541,6 Ct je Buschel. Gleichzeitig ist der Mais in den USA für den Märztermin am Mittwoch um 0,6 % auf 388 Ct je Buschel zurückgegangen. Am Donnerstag Mittag liegen die Maispreise in Chicago im elektronischen vorbörslichen Handel 0,6 % im Plus. Die Sojabohne hat am Mittwoch um 0,1 % auf 983,4 Ct je Buschel ganz leicht zugelegt. Am Donnerstag Mittag (MEZ) liegen die Sojapreise 0,8 % im Plus. Sojaschrot legte am Mittwoch in Chicago um 1,2 % auf 330,5 USD/st zu und liegt am Donnerstag Mittag erneut 1,4 % im Plus.
 
Energiepreise erholen sich, Ethanol unverändert
Der Rohölpreis (WTI) hat sich am Mittwoch (21.01) wieder etwas erholt. Am US-Terminmarkt stiegen die Kurse für den Februartermin um 2,84 % auf 47,8 USD je Barrel. Im elektronischen vorbörslichen Handel liegen die Preise am heutigen Donnerstag um 2,2 % im Plus bei 48,8 USD je Barrel. Gleichzeitig hat der Preis für das Nordseeöl Brent am Mittwoch um 2,2 % auf 49,03 USD je Barrel zugelegt. Im elektronischen vorbörslichen Handel am Donnerstag liegen die Preise bei 50,4 USD und damit 2,7 % im Plus. Die Preise für Erdgas (Natural Gas) sind in den USA am Mittwoch um 5,01 % gestiegen. Am Donnerstag im elektronischen vorbörslichen Handel liegen die Gaspreise wieder 1,1 % im Minus. Die Preise für Ethanol (Märzkontrakt) sind am Mittwoch am US-Terminmarkt fast unverändert geblieben, geben aber am Donnerstag um 0,7 % nach. Der Euro hat gegenüber dem Dollar am Mittwoch 0,4 % zugelegt und notierte bei 1,1597 USD. Am Donnerstag bewegt sich der Eurokurs im vorbörslichen Handel 0,38 % nach oben und liegt nur noch bei 1,164 USD je Euro.
 
Weizenpreise in Europa am Donnerstag schwächer
Die Weizenpreise haben am europäischen Terminmarkt am Mittwoch (21.01) leicht zugelegt. Der Märzkontrakt für den Weizen ging mit 197,75 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (196,50 Euro) sind die Preise damit um 0,6 % oder 1,25 Euro gestiegen. Der Maikontrakt notierte ebenfalls bei 197,75 Euro und damit auch 1,25 Euro höher als am Vortag (196,50 Euro) und die nächste Ernte (September) kostete 192,75 Euro und damit 1,75 Euro mehr als am Vortag (191,0 Euro). Im Vergleich zum Vorjahr (185,25 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 12,50 Euro höher. In den USA beginnt der elektronische vorbörsliche Handel rund 0,9 % im Plus. Am europäischen Markt liegt der Weizen am Donnerstag Mittag hingegen bei 196,75 Euro und damit 1,0 Euro im Minus.
 
Maispreise am Donnerstag etwas fester
Am europäischen Terminmarkt haben die Maispreise Mittwoch (21.01) nicht verändert. Der Märzkontrakt kostete am Terminmarkt in Paris 157,0 Euro/t und damit 0,25 Euro bzw. 0,16 % mehr als am Vortag (156,75 Euro). Der Junitermin notierte am Mittwoch bei 162,0 Euro und unverändert zum Vortag (162,0 Euro) und der Augustkontrakt beendet den Handel bei 165,25 Euro und damit 0,25 Euro höher als am Vortag (165,0 Euro). Die neue Ernte (November) kostete 169,75 Euro und damit 0,50 Euro weniger als am Vortag (170,25 Euro) sowie 12,75 Euro mehr als der März-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (176,0 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 19,00 Euro niedriger. In den USA beginnt der elektronische vorbörsliche Handel für Mais heute leicht fester. Am europäischen Markt liegt der Mais am Donnerstag Mittag bei 158,0 Euro und damit 1,0 Euro im Plus.
 
Rapspreise behaupten sich
Die Rapspreise haben sich am Mittwoch (21.01) am europäischen Terminmarkt nicht verändert. Der Februartermin für den Raps beendete den Handel bei 355,0 Euro/t und damit 0,25 Euro bzw. 0,1 % höher als am Vortag (354,75 Euro). Der Maikontrakt wurde mit 354,5 Euro notiert und damit 0,5 Euro höher als am Vortag (354,0 Euro) und der August (neue Ernte) kostete 350,50 Euro und damit 1,0 Euro weniger als am Vortag (351,50 Euro). Im Vergleich zum Vorjahr (350,0 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit noch 5,0 Euro höher. In den USA beginnt der elektronische vorbörsliche Handel für Sojabohnen und Schrot heute im Plus. Am europäischen Markt liegt der Raps am Donnerstag Mittag bei 356,25 Euro und damit 1,25 Euro im Plus.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
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