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Börsentelegramm

Letzte Woche endete für Getreide fester

von , am
08.12.2014

Am Freitag (05.12) hatten die Terminmarktpreise für den Chicago-Weizen beim auslaufenden Dezemberkontrakt um 1,5 % zugelegt. Gleichzeitig hatte sich der Maiskontrakt für den Dezember um 1,5 % zugelegt und die Sojabohne (Januartermin) ist am Freitag besonders kräftig um 2,5 % gestiegen.

© Gina Sanders/fotolia.de
 
Am Terminmarkt in Chicago liegt der Weizen (Märzkontrakt) im elektronischen vorbörslichen Handel am Montag Vormittag (10:30 Uhr) etwa 0,8 % Minus. Die Maispreise notierten zu diesem Zeitpunkt in etwa auf Vortagsniveau und auch die Sojakurse gaben leicht nach. Am Freitag (05.12) hatten die Terminmarktpreise für den Chicago-Weizen beim auslaufenden Dezemberkontrakt um 1,5 % auf 609 Ct je Bushel zugelegt und der März kletterte immerhin noch um 0,7 % auf 594 Ct je Buschel nach oben. Gleichzeitig hatte sich der Maiskontrakt für den Dezember um 1,5 % auf 381 Ct je Buschel auf zugelegt und für den März um 1,3 % auf 395 Ct je Buschel. Die Sojabohne (Januartermin) ist am Freitag besonders kräftig um 2,5 % auf 1036 Ct je Buschel gestiegen und Sojaschrot hatte um 2,4 % zugelegt. In dieser Woche (am Mittwoch Abend) könnte der neue USDA Report die Märke durcheinander rütteln.
 
Ölpreise weiter unter Druck, Euro schwach
Der Rohölpreis (WTI) hatte am Freitag am US-Terminmarkt für den Januartermin erneut um 1,5 % auf 65,8 USDA verloren und war auf den tiefsten Stand seit Mai 2009 gefallen. Gleichzeitig war der Preis für das Nordseeöl Brent am Freitag um 0,8 % auf 69,07 USD gefallen gefallen. Auch am heutigen Montag Vormittag (10:00 Uhr) liegen die WTI-Preise 1,0 % im Minus und halten gerade noch die Marke von 65 USD und Brent gibt sogar um 1,5 % auf 68,06 USD nach. Die Preise für Erdgas (Natural Gas) hattne nach einer sehr schwachen Woche am Freitag kräftig um 4,0 % zugelegt, rutschen aber am Montag erneut 1,5 % ins Minus.. Der Euro hat am Freitag um 0,6 % gegenüber dem Dollar verloren und notiert nur noch bei 1,2289 USD. Am Montag liegt der Eurokurs 0,2 % im Minus.
 
Weizenpreise im Wochenverlauf kaum verändert
Die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt beendeten eine relativ volatile Woche am Freitag in etwa auf dem gleichen Stand wie die Woche begonnen wurde. Am Freitag (05.12.) kostete der Weizen (Januar) am europäischen Terminmarkt 188,0 Euro/t. Im Vergleich zum Vortag (186,25) kostete der Weizen am europäischen Terminmarkt damit 1,75 Euro mehr. Für die hinteren Termine haben sich die Preise ähnlich entwickelt. Der Märzkontrakt notierte am Freitag bei 188,75 (Donnerstag: 187,0 Euro) und der Maitermin ging mit 189,75 aus dem Handel (Donnerstag: 187,25 Euro) und damit sogar 2,5 Euro teurer.
 
Maispreise behaupten sich weiter
Am europäischen Terminmarkt haben sich die Maispreise in der letzten Woche behauptet. Am Freitag (05.12) kostete der Mais für den Januarkontrakt am Terminmarkt in Paris 155,75 Euro/t und damit 1,25 Euro mehr als am Donnerstag (154,50 Euro). Der Märztermin notierte bei 159,25 Euro und damit 0,75 Euro teurer als am Donnerstag (158,50) und der Junikontrakt beendet den Handel bei 163,75 Euro und damit ebens so teuer wie am Vortag (163,75 Euro).
 
Rapspreise zuletzt gestiegen
Die Rapspreise sind europäischen Terminmarkt in der letzten Woche leicht gestiegen. Am Freitag (05.12.) beendete der Februartermin den Handel bei 340,25 Euro/t und damit etwa 3,50 Euro höher als am Vortag (335 Euro/t). Der Mai wurde am Freitag mit ebenfalls 340,25 Euro notiert und damit 2,50 Euro teurer als am Vortag (337,75 Euro) und der August kostete 340,75 Euro und damit ebenfalls 2,50 Euro mehr (338,25 Euro).
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompas
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