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Börsentelegramm

Märkte drehen wieder ins Plus

von , am
14.07.2015

Am heutigen Dienstag Vormittag beginnt der Handel an den Terminmärkten in den USA bei Weizen und Soja relativ deutlich im Plus .

© Gina Sanders/fotolia.de
 
Am heutigen Dienstag Vormittag beginnt der Handel an den Terminmärkten in den USA bei Weizen und Soja relativ deutlich im Plus und die US-Maispreise bewegen sich (nach einem weiteren Anstieg am Montag) am Dienstag zunächst seitwärts. Die Canola-Preise am kanadischen Terminmarkt in Winnipeg liegen am Dienstag ebenfalls im grünen Bereich, nachdem es am gestrigen Montag (wie in Europa) nach unten gegangen war.
 
Die positiven Vorgaben aus den USA und aus Kanada dürften auch am europäischen Terminmarkt am Dienstag zunächst ebenfalls für steigende Preise bei Weizen, Raps und Mais sorgen. Am gestrigen Montag hatten die Preise am europäischen Terminmarkt vor allem für Weizen, aber auch für Mais und Raps nachgegeben. An den Terminmärkten in den USA waren die Weizenpreise am Montag etwas weniger deutlich zurückgegangen als in Europa und die US-Preise für Mais und für Sojabohnen waren sogar gestiegen. Der Euro hat am Montag deutlich um 1,2 % auf 1,1007 USD nachgegeben.
 
USA: Weizenpreise am Montag schwächer, am Dienstag fester
Am Dienstag Vormittag (MEZ) beginnen die Weizenpreise (Septemberkontrakt) in Chicago den vorbörslichen Handel mit einem Aufschlag von 0,7 % bei 575,6 Cent je Buschel (192,2 Euro/t). Für den in Kansas gehandelten Weizen der Sorte Hard Red Winter (September) legen die Preise am Dienstag Vormittag um 0,6 % auf 570,6 Cent je Buschel (190,5 Euro) zu.
 
Am gestrigen Montag (10.07) hatten sich die Weizenpreise am Terminmarkt in Chicago leicht und in Kansas etwas stärker (Erntedruck) nachgegeben. Der September-Kontrakt (neue Ernte) notierte in Chicago am Montag 0,1 % im Minus bei 575,6 Cent je Buschel (192,1 Euro/t). Der Dezember gab in Chicago am Montag um 0,3 % auf 584,6 Cent je Buschel (195,2 Euro/t) nach.
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Für den in Kansas gehandelten Weizen der Sorte Hard Red Winter (HRW) haben die Preise für den Septembertermin am gestrigen Montag sogar um 0,9 % auf 567,2 USD je Buschel (189,3 Euro) nachgegeben. Der Dezember-Kontrakt für den Kansas-Weizen (HRW) gab am Montag um 0,8 % auf 587,4 Cent je Buschel (196,1 Euro/t) nach.
 
USA: Maispreise weiter aufwärts, Sojapreise sehr fest
Am Dienstag Vormittag (MEZ) beginnen die Maispreise in Chicago den vorbörslichen Handel unverändert bzw. ganz leicht im Plus bei 440,6 Cent je Buschel (157,6 Euro). Am gestrigen Monatg (13.07) sind die Terminmarktpreise (September) für den Mais in den USA nochmals um 1,4 % auf 440,6 Cent je Buschel (157,6 Euro/t) gestiegen. Das sind die höchsten Maispreise seit Juni 2014, also seit mehr als einem Jahr. Die neue Ernte (Dezember) notierte am gestrigen Montag 1,5 % höher bei 451,6 Cent je Buschel (161,5 Euro/t).
 
Am Dienstag Vormittag (MEZ) liegen die vorderen Sojapreise (August) im vorbörslichen Handel 0,7 % im Plus bei 1044,4 Ct je Buschel (349 Euro). Am gestrigen Montag (13.7.) war die Sojabohne um 0,5 % auf 1037,4 Cent je Buschel (346 Euro/t) gestiegen. Die neue Ernte (November) notierte am Montag 0,6 % höher bei 1028,4 Cent je Buschel (343 Euro/t).
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Weizenpreise nach Korrektur wieder fester
Am Dienstag Vormittag beginnen die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt den Handel mit einer Preiserholung. Für den Septembertermin liegen die Preise 1,75 im Plus bei 195,25 Euro. Der Dezember-Weizen wird zu diesem Zeitpunkt mit 197,0 Euro gehandelt und damit 1,50 Euro höher als am Vortag.
 
Am gestrigen Montag (13.07) hatten die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt deutlich nachgegeben. Der Septembertermin (neue Ernte) notiert am Montag bei 193,50 Euro/t und damit 4,0 Euro bzw. 2,0 % niedriger als am Vortag (197,50 Euro). Der Dezemberkontrakt für den MATIF-Weizen ging am Montag mit 195,50 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (198,50 Euro) hatten die Preise damit um 1,5 % oder3,0 Euro nachgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr (184,50 Euro) sind die Preise am europäischen Terminmarkt derzeit noch 9,0 Euro höher.
 
Maispreise erholen sich wieder
Am Dienstag Vormittag starten die Maispreise am europäischen Terminmarkt mit einem Plus. Für den Augusttermin (alte Ernte) liegen die Preise 0,50 im Plus bei 184,0 Euro. Der November-Mais (neue Ernte) wird zu diesem Zeitpunkt mit 189,25 Euro gehandelt und damit 0,75 Euro höher als am Vortag.
 
Am Montag hatten die Maispreise am europäischen Terminmarkt nachgegeben. Der vordere Augustkontrakt beendete den Handel am Montag mit 183,50 und damit 1,25 Euro bzw. 0,7 % niedriger als am Vortag (184,75 Euro). Die neue Ernte (November) kostete am Montag 188,25 Euro und damit 1,0 Euro weniger als am Vortag (189,25 Euro). Außerdem waren die Preise für die neue Ernte 4,75 Euro höher als für den vorderen Augustkontrakt (alte Ernte). Im Vergleich zum Vorjahr (170,75 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 12,75 Euro bzw. 7,5 % höher.
 
Rapspreise am Dienstag  fester
Am Dienstag Vormittag beginnen die Rapspreise den Handel am europäischen Terminmarkt mit einer Preiserholung. Für den Augusttermin (neue Ernte) liegen die Preise 1,0 im Plus bei 392,50 Euro. Der November-Raps wird zu diesem Zeitpunkt mit 396,50 Euro gehandelt und damit 1,0 Euro höher als am Vortag.
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Die Rapspreise hatten am Montag am europäischen Terminmarkt nachgegeben. Der Augustkontrakt (neue Ernte) wurde am Montag mit 391,50 Euro gehandelt und damit zu 1,0 Euro niedrigeren Preisen als am Vortag (392,50). Der Novemberkontrakt wurde am Montag mit 395,50 Euro notiert und damit 1,25 Euro niedriger als am Vortag (396,75). Im Vergleich zum Vorjahr (333,0 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 58,50 Euro bzw. 18 % höher.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
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