Login
Börsentelegramm

Negative Vorgaben aus den USA

von , am
03.12.2014

© tom - Fotolia.com
Am europäischen Weizenmarkt sind die Preise zum Beginn dieser Woche kräftig gestiegen, geben einen Teil ihrer Gewinne  jedoch am Mittwoch aber wieder ab. Der Mais folgte dem Weizen zuletzt  sowohl nach oben und am Mittwoch auch wieder nach unten. Der Raps konnte sich hingegen trotz der rückläufigen Sojapreise gut behaupten. Am Mittwoch beginnt der Handel jedoch bei allen Kulturen in den USA im roten Bereich.
 
US-Märkte am Dienstag deutlich schwächer
In den USA beginnt der Weizen den elektronischen vorbörslichen Handel am Mittwoch Mittag (13:30) mit einem Minus von 1,5 %. Der Mais liegt zu diesem Zeitpunkt ebenfalls 0,5 % im Minus und Soja gibt bsi dahin um 0,6 % nach und liegt mittlerweile deutlich unter die 1000 Ct je Buschel Marke, bei nur noch  986 Ct je Bushel. Der Weizen hat bereits am Dienstag in den USA 0,6 % nachgegeben und war  damit auch wieder unter die 600 Ct je Buschel Marke gerutscht. Gleichzeitig hatte der Maiskontrakt am Dienstag sogar 2,2 % verloren und die Sojabohne 2,1 %. Damit lässt sich auch der heutige (Mittwoch)  Preisdruck am europäischen Terminmarkt erklären.
 
Ölpreise fallen am Dienstag deutlich
Der Rohölpreis (WTI) hat am US_Terminmarkt am Dienstag um 3 % auf 67,70 USD je Barrel nachgegeben und der Preis für das Nordseeöl Brent war um 2,7 % auf 70,54 USD gefallen. Am Mittwoch Mittag lagen die Ölpreise indessen wieder ganz leicht im Plus.
 
Weizenpreise nach Anstieg wieder schwächer
Die Weizenpreise haben am europäischen Terminmarkt in dieser Woche zunächst kräftig zugelegt und durchbrachen am Dienstag die Marke von 190 Euro nach oben. Am Dienstag (02.12.) beendet der Weizen (Januar)  den Handel bei 190 Euro/t, war aber zeitweise über 191 Euro gestiegen. Im Vergleich zum Montag (188,25) kostet der Weizen am europäischen Terminmarkt damit 1,75 Euro mehr. Auch für die hinteren Termine sind die Preise gestiegen. Der Märzkontrakt notierte am Dienstag bei 191,25 Euro und der Maitermin ging mit 193,25 Euro aus dem Handel. Am Mittwoch Mittag (13:00 Uhr) rutschen die Weizenpreise indessen wieder um  2,25 Euro ins Minus auf 187,75 Euro und damit unter die 190-Euro-Marke.
{BILD:567021:jpg} 
Maispreise folgen Weizenpreisen (nach unten)
Am europäischen Terminmarkt hatten die Maispreise am Dienstag im Sog der Weizenpreise zugelegt. Am Dienstag (02.12) kostete der Mais für den Januarkontrakt am Terminmarkt in Paris 157,50 Euro/t und damit 1,50 Euro mehr als Montag (156 Euro). Der Märztermin notierte bei 160,0 Euro und damit ebenfalls 1,5 Euro teurer und der Junikontrakt beendet den Handel bei 164,50 Euro und damit 1,00 Euro teurer als am Vortag (163,50 Euro). Am Mittwoch (03.12) rutscht der Mais (Januar) deutlich um 2,25 Euro in Minus und liegt am Mittag (13:00) nur noch bei 155,25 Euro/t.
 
Rapspreise behaupten sich gegen Soja
Die Rapspreise haben sich am europäischen Terminmarkt diese Woche bislang (trotz der  fallenden Sojapreise) gut behauptet. Am Dienstag (02.12.) beendete der Februartermin den Handel bei 337 Euro/t und damit 1,25 Euro niedriger als am Vortag (338,25 Euro/t). Der Mai wurde am Dienstag mit 338 Euro notiert und damit 0,5 Euro billiger (Vw: 338,5 Euro) und der August kostete 337,25 Euro. Am Mittwoch (03.12) Mittag notiert der Februar-Raps (trotz der weiter rückläufigen Sojapreise) zunächst mit einem leichten Plus von 0,75 Euro bei 337,75 Euro.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompas
Auch interessant