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Börsentelegramm

Steigende Getreidepreise, Ölpreise brechen ein

von , am
15.12.2014

Am Freitag (12.12) waren die Terminmarktpreise für den Chicago-Weizen um 1,5 % 607 Ct je Buschel und damit auf den auf den höchsten Stand seit Juli gestiegen.

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© Torbz/fotolia.de
 
Am Terminmarkt in Chicago liegen die Weizenpreise (Märzkontrakt) am Montag (15.12) im elektronischen vorbörslichen Handel (10:00) leicht im Plus. Die Maispreise legten am Montag Vormittag hingegen weiter zu und auch die Sojakurse lagen deutlich im grünen Bereich. Am Freitag (12.12) waren die Terminmarktpreise für den Chicago-Weizen um 1,5 % 607 Ct je Buschel und damit auf den auf den höchsten Stand seit Juli gestiegen. Gleichzeitig hatte sich der Maiskontrakt für den Märztermin um 2,2 % auf 407,4 Ct je Buschel auf zugelegt. Die Sojabohne (Januartermin) ist am Freitag um 0,5 % auf 1047,2 Ct je Buschel gestiegen und Sojaschrot hatte um 0,5 % zugelegt. Damit hatten sich die Preise wieder deutlich von ihren Tiefs nach dem USDA-Report erholt.
 
Ölpreise weiter unter Druck, Euro schwach
Der Rohölpreis (WTI) war am Freitag am US-Terminmarkt für den Januartermin um 3,6 % auf 57,8 USDA eingebrochen und war auf den tiefsten Stand seit April 2009 gefallen. Gleichzeitig war der Preis für das Nordseeöl Brent am Freitag um 2,9 % auf 61,85 USD gefallen. Am heutigen Montag Vormittag (10:00 Uhr) liegen die WTI-Preise 1,1 % im Plus und bei 58,44 USD und Brent steigt um 1,3 % bei 62,63 USD. Die Preise für Erdgas (Natural Gas) hatten nach kräftigen Verlusten am Vortag (-1,9 %) am Freitag sehr kräftig um 4,4 % zugelegt und liegen am Montag erneut 2,6 % im Plus. Der Euro hat am Freitag um 0,5 % gegenüber dem Dollar zugelegt und notiert bei 1,2459 USD. Am Montag bewegt sich der Eurokurs seitwärts.
 
Weizenpreise am Freitag kräftig gestiegen
Die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt haben nach einer relativ schwachen Woche am Freitag sehr kräftig zugelegt und beendeten die Woche damit auf dem gleichen Stand eine Woche zuvor. Am Freitag (12.12.) kostete der Weizen (Januar) am europäischen Terminmarkt 188,75 Euro/t. Im Vergleich zum Vortag (184,25) waren die Preise am europäischen Terminmarkt damit 4,50 Euro bzw. 2,4 % gestiegen. Für die hinteren Termine sind die Preise sogar noch stärker gestiegen. Der Märzkontrakt notierte am Freitag bei 189,75 (Donnerstag: 184,50 Euro) und der Maitermin ging mit 190,75 Euro aus dem Handel (Donnerstag: 185,25 Euro) und damit sogar 5,50 Euro teurer.
 
Maispreise ebenfalls gestiegen
Am europäischen Terminmarkt sind die Maispreise im Verlauf der letzten Woche gestiegen. Am Freitag (12.12) kostete der Mais für den Januarkontrakt am Terminmarkt in Paris 157,25 Euro/t und damit 1,5 Euro mehr als am letzten Freitag (155,75 Euro) und 2,25 mehr als am Donnerstag (155,0 Euro). Der Märztermin notierte am Freitag bei 160,25 Euro und damit 2,75 Euro teurer als am Donnerstag (158,00) und der Junikontrakt beendet den Handel bei 165,0 Euro und damit 2,75 Euro teurer wie am Vortag (162,25 Euro).
 
Rapspreise im Wochenverlauf gestiegen
Die Rapspreise sind europäischen Terminmarkt in der letzten Woche im Sog der Sojapreise gestiegen. Am Freitag (12.12.) beendete der Februartermin den Handel bei 342,75 Euro/t und damit etwa 2,50 Euro höher als vor einer Woche (340,25 Euro) und etwa so teuer wie am Vortag (342,50 Euro/t). Der Mai wurde am Freitag mit 341,50 Euro notiert und damit 0,25 Euro preiswerter als am Vortag (3341,25 Euro) und der August kostete 341,75 Euro und damit 0,25 Euro mehr als am Donnerstag (341,50 Euro).
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompas
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