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Börsentelegramm

Terminmärkte weiter auf Konsolidierungskurs

von , am
06.10.2015

Am heutigen Dienstag beginnt der Chicago-Weizen den Handel geringfügig schwächer und in Europa starten die Weizenpreise eher seitwärts den Handel.

© agrar-press
 
Am Montag sind die Weizenpreise in Europa leicht gestiegen und haben auch in den USA moderat zugelegt. Damit behauptet der vordere Weizen in Europa weiterhin Marke von 176 Euro. In den USA hatte der Chicago-Weizen die Marke von 515 Cent je Buschel (169 Euro/t) erreicht. Einen kräftigeren Aufschlag als der Weizen verzeichneten die Maispreise in den UDA und auch in Europa notierte der Mais deutlich fester. Der vordere Mais verfehlte in Europa nur knapp die Marke von 164 Euro und in den USA stiegen die vorderen Maispreise bis auf 393 Cent je Buschel (138 Euro). Gestiegen sind am Montag zudem die Preise für Sojabohnen (und für Sojaöl) und auch die Rapspreise notierten am Montag mit 373 Euro deutlich fester.
 
Dienstag beginnt neutral bis schwach
Am heutigen Dienstag beginnt der Chicago-Weizen den Handel geringfügig schwächer und in Europa starten die Weizenpreise eher seitwärts den Handel. Die Preise für US-Mais bewegen sich am Dienstag zum Handelsbeginn ebenfalls ganz leicht nach unten und in Europa pendeln die maispreise zunächst seitwärts. Die Sojabohne beginnt den Handel am Dienstag ebenfalls mit leicht schwächeren Preisen. Vor diesem Hintergrund gegen am Montag auch die Rapspreise in Europa leicht nach.
 
Der Euro hat am Montag gegenüber den USD 0,4 % auf 1,1192USD verloren. Das Rohöl WTI wurde am Montag mit 46,26 USD je Barrel gehandelt und damit um 1,6 % höher als am Vortag.
 
US-Sojaernte schon deutlich weiter als Maisernte
Am späten Montag Abend hatte das USDA neue Daten vom Erntefortschritt bei Mais und Soja in den USA veröffentlicht. Danach war das Tempo der aktuellen US-Sojaernte ungewöhnlicherweise weiterhin deutlich höher als der Fortschritt bei der Maisernte. Bis zum 04. Oktober waren etwa 27 % der US-Maisfläche abgeerntet nach 18 % in der Vorwoche und 16 % im vorigen Jahr zu diesem Termin. Die Sojaernte war bsi zum 04. Oktober indessen schon zu 42 % (!!) eingebracht, nach einem Erntefortschritt von 21 % in der Vorwoche und 19 % im vorigen Jahr zu diesem Termin.
 
Sojabestände verbessert, Mais-Monitoring stabil
Außerdem wurden 68 % der noch verbleibenden Maisbestände als in guter oder sehr Verfassung befindlich eingestuft, nach ebenfalls 68 % in der Vorwoche und 74 % im vorigen Jahr. Bei Sojabohnen wurden 64 % der noch verbleibenden Bestände in die beiden besten Kategorien eingestuft (und damit 2 Prozentpunkte mehr), nach nur 62 % in der Vorwoche und 73 % im vorigen Jahr. Diese Veränderung dürfen die Märkte wohl bärisch werden. Die Aussaat von Winterweizen war 49 % abgeschlossen, nach 31 % in der Vorwoche und 54 % im vorigen Jahr.
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EU: Weizenpreise klettern über 176 Euro
Der vordere Dezemberkontrakt für den MATIF-Weizen ging am Montag mit 176,25 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (175,75 Euro) haben die Dezemberpreise damit um 0,3 % bzw. 0,50 Euro zugelegt. Der Märzkontrakt für den MATIF-Weizen wurde am Montag mit 185,0 Euro/t gehandelt. Gegenüber dem Vortag (184,0 Euro) haben die Märzpreise damit um 1,0 Euro zugelegt. Das Preisniveau der Vorwoche (175,75 Euro) wurde vom Dezemberweizen um 0,50 Euro übertroffen. Das sehr niedrige Kursniveau vom vorigen Jahr (155,50 Euro) übertrafen die Weizenpreise für den Dezembertermin um 20,75 Euro bzw. 13,3%.
 
Am heutigen Dienstag Mittag (12:00) wird der vordere Weizen am europäischen Terminmarkt zu unveränderten Preisen gehandelt. Der Dezember-Weizen notiert unverändert bei 176,25 Euro. Der nachfolge März-Weizen legt hingegen um 0,25 Euro zu und liegt bei 182,25 Euro.
 
EU: Maispreise bei knapp 164 Euro
Die Maispreise haben sich am europäischen Terminmarkt am Montag deutlich zugelegt. Der Novemberkontrakt (neue Ernte) beendete den Handel bei 163,75 Euro/t und damit 1,75 Euro bzw. 1,1 % höher als am Vortag (162,0 Euro). Der Januarkontrakt notierte bei 171,50 Euro und damit 1,0 Euro höher als am Vortag (170,50 Euro). Das Preisniveau der Vorwoche (163,50 Euro) wurde vom November-Mais um 0,25 Euro übertroffen. Die Maispreise vom Vorjahr (134,50 Euro) wurden am europäischen Terminmarkt deutlich um 29,25 Euro bzw. 21,7% übertroffen.
 
Am heutigen Dienstag (12:00) wird der vordere Maiskontrakt am europäischen Terminmarkt unverändert gehandelt. Der November-Mais notiert bei 163,75 Euro. Der Januarkontrakt notiert hingegen 0,50 Euro höher als am Vortag bei 172,0 Euro/t.
 
EU: Rapspreise überwinden 370-Euro-Marke
Die Rapspreise haben am Montag am europäischen Terminmarkt kräftig zugelegt. Der Novemberkontrakt wurde mit 373,25 Euro gehandelt und damit zu 4,75 Euro höheren Preisen als am Vortag (368,50 Euro). Der Februarkontrakt notierte bei 371,25 Euro und damit 4,0 Euro höher als am Vortag 367,25). Das Preisniveau der Vorwoche (367,50 Euro) wurde vom November-Raps um 5,25 Euro übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr (320,50 Euro) sind die aktuellen Rapspreise (November) am europäischen Terminmarkt 52,75 Euro bzw. 16,4 % höher.
 
Am heutigen Dienstag (12:00) beginnen die Rapspreise den Handel am europäischen Terminmarkt leicht fester. Der November-Raps notiert 0,25 Euro höher bei 373,50 Euro. Der Februar-Kontrakt notiert unverändert bei 371,25 Euro
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USA: Weizenpreise jetzt bei 515 Cent (169 Euro)
Am Montag (05.10) sind die Weizenpreise am US-Terminmarkt in Chicago gestiegen. Der Dezember-Termin beendete den Handel 0,4 % höher bei 515,4 Cent je Buschel (169,2 Euro/t). Der März-Kontrakt für den Chicago-Weizen notierte 0,5 % höher bei 521,4 Cent je Buschel (171,5 Euro/t). Das Preisniveau der Vorwoche (503,6 Cent je Buschel) übertraf der Dezember-Weizen um 2,3 %. Das Preisniveau vom Vorjahr (481 Cent je Buschel) übertreffen die Weizenpreise (Dezember) in Chicago um etwa 7,2 %.
 
Am Dienstag beginnen die Weizenpreise (Dezemberkontrakt) in Chicago den Handel 0,2 % im Minus bei 514,4 Cent je Buschel (169,2 Euro/t).
 
USA: Maispreise steigen kräftig
Die Maispreise sind am Montag am Terminmarkt in Chicago gestiegen. Der Dezemberkontrakt (neue Ernte) notierte 1,1 % höher bei 393,3 Cent je Buschel (138,4 Euro/t). Der nachfolgende März-Kontrakt beendete den Handel 1,1 % höher bei 403,6 Cent je Buschel (142,1 Euro/t). Gleichzeitig wird der Dezember-Mais 1,1 % höher als in Preisniveau der Vorwoche (389 Cent) gehandelt. Das Preisniveau vom Vorjahr (339 Cent je Buschel) wird am US-Terminmarkt vom aktuellen Dezemberkontrakt um 16,0 % übertroffen.
 
Am Dienstag starten die Maispreise (Dezemberkontrakt) in Chicago 0,1 % schwächer bei 393,2 Cent je Buschel (138,4 Euro/t) in den Handel.
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USA: Sojapreise haben sich etwas erholt
Die Preise für Sojabohnen sind Montag am Terminmarkt in Chicago gestiegen. Der vordere Novemberkontrakt (neue Ernte) notierte 1,1 % höher bei 884,2 Cent je Buschel (290,2 Euro/t). Der nachfolgende Januar-Kontrakt beendete den Handel 1,1% höher bei 888,2 Cent je Buschel (292,2 Euro/t). Das Preisniveau der Vorwoche (884 Cent je Buschel) erreicht der November-Kontrakt wieder Das Preisniveau vom vorigen Jahr (918 Cent) wurde am US-Terminmarkt durch den Novemberkontrakt um 3,8 % verfehlt.
 
Am Dienstag liegen die vorderen Sojapreise (Novemberkontrakt) zunächst 0,3 % im Minus bei 881,2 Cent je Buschel (289,9 Euro).
 
Dr. Olaf Zinke
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