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Börsentelegramm

USDA-Report könnte Getreidepreise bewegen

© Essmann/agrar-press
von , am
10.08.2017

Am europäischen Terminmarkt sind die Rapspreise am Mittwoch leicht gestiegen. Die Weizenpreise haben sich knapp behauptet und beim Mais blieben die Preise erneut fast unverändert.

In den USA sind die Weizenpreise am Mittwoch hingegen leicht gestiegen. Auch die US-Maispreise haben etwas zugelegt. Gleichzeitig haben sich die Preise für Sojabohnen nicht verändert, während die Preise für Sojaöl etwa zulegten und für Sojaschrot nachgaben.

Am heutigen Donnerstagabend wird ein neuer USDA-Report aktuelle Informationen über die erwartete Produktion, den Verbrauch und die Bestände bei Getreide und Ölsaaten bringen. Dabei rechnen Analysten im Vorfeld des USDA-Reports in den USA mit einer relativ deutlichen Korrektur der Maisproduktion um etwa 10 Mio. t nach unten. Bei Sojabohnen gehen die Analysten von einer leichteren Korrektur der neuen US-Ernte um knapp 2,0 Mio. t nach unten aus.

Auch bei der US-Weizenernte rechnen die US-Analysten mit Korrekturen durch das USDA um gut eine 1,0 Mio. t auf nur noch 46,6 Mio. t. Sollten sich diese Erwartungen bestätigen, könnten die Preise für Mais, Weizen und Soja steigen.

Am heutigen Donnerstag beginnt der vorbörsliche Handel in den USA allerdings mit etwas niedrigeren Preisen für Weizen und mit knapp behaupteten Maispreisen. Bei Sojabohnen, Sojaöl und Schrot bewegen sich die Notierungen zum Handelsbeginn im Plus.

In Europa starten Weizen und Mais am Donnerstag mit wenig veränderten Kursen, während der Raps zum Handelsbeginn erneut leicht zulegen kann. Die Eurokurse beendeten den Handel am Mittwoch bei 1,1719 USD und damit 0,3 % im Minus. Die Rohölpreise sind am Mittwoch um 0,8 % gestiegen und notierten bei 49,56 USD je Barrel. 

MATIF-Weizen verändert sich kaum

Die europäischen Weizenpreise haben sich am Mittwoch knapp behauptet und bewegen sich am Donnerstag im laufenden Handel erneut seitwärts.

Die neue Weizenernte (September) 2017 beendete den Handel am Mittwoch bei 161,50 Euro/t und damit 0,25 Euro niedriger als am Vortag. Der Dezemberkontrakt wurde am Mittwoch mit 167,75 Euro/t notiert und damit 0,25 Euro höher als am Tag zuvor.

Der Märzkontrakt 2018 beendete den Handel am Mittwoch mit 172,50 Euro/t und damit unverändert. Außerdem kostete der Märzkontrakt 11,0 Euro mehr als der vordere Septembertermin.

Am heutigen Donnerstag bewegen sich die Weizenpreise im laufenden Handel seitwärts. Der Septembertermin wird zunächst mit 161,75 Euro notiert und damit 0,25 Euro höher als am Vortag. Der Dezemberkontrakt beginnt den Handel mit 167,75 Euro und damit ebenfalls 0,25 Euro höher als am Vortag.

US-Weizenpreise etwas gestiegen

Die Weizenpreise am Terminmarkt in Chicago (SRW) haben Mittwoch moderat zugelegt. Am heutigen Donnerstag beginnt der Handel in Chicago allerdings mit etwas schwächeren Preisen.

Der Septemberkontrakt wurde am Mittwoch mit 459,4 Cent (144,1 Euro) notiert und damit 0,6 % höher als am Vortag. Den nachfolgenden Dezembertermin handelte man am Dienstag mit 486,6 Cent (152,6 Euro) und damit 0,6 % höher als am Vortag.

Der Märztermin 2018 wurde am Dienstag mit 507,4 Cent je Bushel (159,2 Euro/t) gehandelt und damit 0,5 % höher als einen Tag zuvor.

Am heutigen Donnerstag beginnt der Weizen in Chicago den Handel mit etwas schwächeren Preisen. Der Septemberkontrakt beginnt den Handel 0,4 % niedriger bei 457,4 Cent (143,5 Euro). Der Dezembertermin wird 0,3 % niedriger mit 485 Cent (152,1 Euro) gehandelt.

MATIF-Maispreise weiter sehr stabil

Die Maispreise haben sich am europäischen Terminmarkt am Mittwoch erneut kaum verändert. Am Donnerstag beginnt der Mais den Handel ebenfalls unverändert bzw. leicht im Plus.

Die neue Ernte (Oktober) 2017 wurde am Mittwoch mit 166 Euro notiert und damit unverändert zum Vortag. Der nachfolgende Januartermin 2018 beendet den Handel am Mittwoch bei 169,75 Euro und damit ebenfalls unverändert.

Der Märztermin 2018 für den Matif-Mais notierte am Mittwoch bei 171,50 Euro und damit 0,25 Euro höher als am vorigen Handelstag.

Am heutigen Donnerstag starten die Maispreise für den Frontmonat leicht fester und für die folgenden Termine unverändert bis fester in den Handel. Der Novembertermin notiert zunächst bei 166,25 Euro und damit 0,25 Euro höher als am Vortag. Der nachfolgende Januartermin 2018 unverändert mit 165,75 Euro gehandelt.

US-Maispreise drehen ins Plus

Die US-Maispreise sind am Mittwoch am Terminmarkt in Chicago leicht gestiegen. Am Donnerstag beginnt der Handel in Chicago unverändert bzw. mit leicht höheren Preisen.

Der Septembertermin (alte Ernte) wurde am Mittwoch mit 372,2 Cent (125,1 Euro/t) gehandelt und damit 0,7 % höher wie einen Tag zuvor.

Die neue US-Mais-Ernte (Dezember) 2017 wurde am Mittwoch mit 386,2 Cent je Buschel (129,6 Euro) notiert und damit 0,7 % höher als am Vortag. Der Märztermin 2018 wurde mit 398 Cent (133,6 Euro/t) notiert und damit 0,6 % höher als einen Tag zuvor.

Am heutigen Donnerstag beginnt der vordere September-Kontrakt in Chicago den Handel rund 0,1% höher bei 372,4 Cent je Buschel (125 Euro). Der Mais der neuen Ernte (Dezember) beginnt den Handel unverändert bei 386,2 Cent je Buschel (129,6 Euro).

Rapspreise ziehen weiter nach oben

Die europäischen Rapspreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Am heutigen Donnerstag beginnen die Rapspreise den laufenden Handel ebenfalls im Plus.

Der Frontmonat November beendete den Handel am Mittwoch bei 372,50 Euro und damit 1,0 Euro höher als am Vortag. Der Februar-Kontrakt 2018 notierte bei 374,75 Euro und damit  ebenfalls 1,0 Euro höher als am Vortag.

Der Maitermin 2018 wurde am Mittwoch mit 376,0 Euro gehandelt und damit 1,25 Euro höher wie einen Tag zuvor.

Am heutigen Donnerstag beginnen die Rapspreise den Handel erneut mit etwas höheren Kursen. Der vordere Novembertermin wird mit 373,25 Euro gehandelt und damit 0,75 höher als am Vortag. Der Februarkontrakt wird 0,50 Euro höher mit 375,25 Euro notiert.

Sojapreise am Donnerstag im Plus

Die Preise für Sojabohnen haben sich am Mittwoch nicht verändert. Am heutigen Donnerstag beginnt die Sojabohne den Handel hingegen relativ deutlich im Plus.

Der vordere Septembertermin für Sojabohnen kostete am Mittwoch 966 Cent je Buschel (303 Euro/t) und damit ebenfalls 0,1 % weniger als am Vortag. Die neue US-Soja-Ernte (November 2017) wurde am Mittwoch mit 973,2 Cent je Buschel (305,3 Euro) notiert und damit unverändert zum Vortag.

Der nachfolgende Januarkontrakt 2018 kostete Mittwoch 981,4 Cent je Buschel (307,8 Euro/t) und damit eben so viel wie am Vortag.

Am heutigen Donnerstag beginnen die vorderen September-Bohnen den Handel 0,5 % höher bei 971,2 Cent (304,6 Euro). Die neue Sojaernte startet bei 978 Cent (304,8 Euro) und damit ebenfalls 0,5 % höher in den Handel.

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