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Börsentelegramm

Weizen erholt sich, Raps für die neue Ernte unter Druck

von , am
30.04.2015

Am letzten Handelstag im April (Donnerstag) beginnt der Handel am Terminmarkt in Europa für den Weizen ebenso im Plus wie für den Mais.

© kk artworks/fotolia
 
Am letzten Handelstag im April (Donnerstag) beginnt der Handel am Terminmarkt in Europa für den Weizen ebenso im Plus wie für den Mais. Die Rapspreise beginnen den Handel am Donnerstag für die alte (auslaufende) Ernte noch einmal deutlich im Plus und für die neue Ernte im Minus. In den USA beginn der Handel am Donnerstag mit einer weiteren moderaten Preiserholung beim Weizen. Für den Mais liegen die Preise ebenfalls leicht im Plus und die Sojabohnen beginnen den Handel ebenfalls mit moderat steigenden Preisen. Am Mittwoch hatten die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt ganz leicht zugelegt, blieben aber sehr deutlich unter der Marke von 180 Euro. In den USA gab es am Mittwoch beim Weizen ebenfalls eine Preiserholung. Die Maispreise gaben in Europa am Mittwoch weiter nach. In den USA konnten die Maispreise hingegen leicht zulegen. Die Rapspreise legten  am Mittwoch für die alte Ernte zu und gaben für die neue Ernte nach.
 
USA: Weizenpreise erholen sich weiter
Am Mittwoch (29.04) haben sich die Weizenpreise am Terminmarkt in Chicago nach weiter erholt. Der Preis für den Maikontrakt des Chicago-Weizens (SRW) stieg um 1,2 % auf 477,2 Ct je Buschel (157,7 Euro/t). Für den in Kansas gehandelten proteinreichen Weizen der Sorte Hard Red Winter stiegen die Preise am gestrigen Mitttwoch um 0,7 % auf 500,6 Ct je Buschel (165,6 Euro). Am Donnerstag Mittag (MEZ) liegen die Weizenpreise in Chicago erneut 0,8 % im Plus bei 481 Ct je Buschel (159 Euro). Für den in Kansas gehandelte proteinreichen Weizen der Sorte Hard Red Winter liegen die Preise am Donnerstag Mittag 0,6 % im Plus bei 503,4 Ct je Buschel (166,4 Euro) zu.
 
USA: Maispreise fester, Sojapreise steigen
Am Donnerstag Mittag (MEZ) liegen die Maispreise in Chicago 0,3 % im Plus bei 365 Ct je Buschel (129,3 Euro). Am gestrigen Mittwoch hatten die Preise für den Mais in den USA um 0,8 % auf 365 Ct je Buschel (128,8 Euro/t) zugelegt. Die Sojabohne (Maikontrakt) war am Mittwoch sogar um 1,15 % auf 988,4 Ct je Buschel (327 Euro/t) gestiegen. Am Mittwoch Vormittag (MEZ) liegen die Sojapreise erneut 0,5 % im Plus bei 993,4 Ct (328 Euro). Für Sojaschrot (Maikontrakt) sind die Preise am Mittwoch in Chicago sogar um 1,7 % auf 324,2 USD/st (321 Euro/t) gestiegen und bewegen sich am Donnerstag Mittag seitwärts. Für Sojaöl (Mai) sind die Preise am Mittwoch um 0,8 % auf 31,47 Ct/lb (624 Euro/t) gestiegen und liegen am Donnerstag Mittag erneut 0,7 % im Plus.
 
Euro steigt weiter, Rohöl verteuert sich
Der Euro hat am Mittwoch gegenüber dem Dollar 1,2 % an Wert gewonnen und notierte bei 1,1118 USD und liegt am Donnerstag bei 1,1195 USD je Euro und damit 0,7 % im Plus. Der Rohölpreis (WTI) hat am Mittwoch kräftig zugelegt und liegt am Donnerstag erneut im Plus. Am US-Terminmarkt steigen die WTI-Kurse am Mittwoch um 2,7 % auf 58,58 USD je Barrel. Am Donnerstag Mittag liegen die Preise am 0,9 % im Plus bei 59,12 USD je Barrel. Gleichzeitig ist der Preis für das Nordseeöl Brent am Mittwoch um 1,9 % auf 65,84 USD je Barrel gestiegen. Am Donnerstag Mittag liegen die Brent-Preise 0,3 % im Olus bei 66,04 USD je Barrel.
 
Weizenpreise beginnen am Donnerstag fester
Am gestrigen Mittwoch sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt ganz leicht gestiegen. Der Maikontrakt für den MATIF-Weizen ging am Mittwoch mit 178,25 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (177,75 Euro) haben die Preise damit um 0,50 Euro bzw. 0,3 % zugelegt. Die neue Ernte (September) kostete am Mittwoch 177,0 Euro und damit 0,25 Euro weniger als am Vortag (177,25 Euro). Gleichzeitig waren die Preise für die neue Weizenernte (September) 1,25 Euro niedriger als die Preise für den aktuellen Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (205,25 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 27,00 Euro niedriger. Am Donnerstag Mittag liegen die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt 0,75 Euro im Plus bei 179,0 Euro/t. Die neue Ernte (September) kostete am Donnerstag Mittag 177,75 Euro und damit ebenfalls 0,75 Euro mehr viel wie am Vortag.
 
Maispreise beginnen am Donnerstag fester
Am gestrigen Mittwoch haben die Maispreise am europäischen Terminmarkt weiter nachgegeben. Der Junikontrakt beendete den Handel bei 157,75 Euro/t und damit 0,50 Euro bzw. 0,3 % niedriger als am Vortag (158,25 Euro). Der Augusttermin notierte bei 164,25 Euro und damit 0,25 Euro niedriger als am Vortag (164,75 Euro). Die neue Ernte (November) kostete 164,75 Euro und damit 1,00 Euro weniger als am Vortag (165,75 Euro) sowie 7,0 Euro mehr als der aktuelle Juni-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (195,50 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 37,75 Euro niedriger. Am Donnerstag Mittag notiert der Mais (Juni) am europäischen Terminmarkt 0,25 Euro höher bei 158,0 Euro. Gleichzeitig kostet die neue Ernte 165,00 Euro und damit ebenfalls 0,25 Euro mehr.
 
Rapspreise für die neue Ernte fallen
Am gestrigen Mittwoch sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt für die alte Ernte deutlich gestiegen und haben für die neue Ernte nachgegeben. Der Maitermin beendete den Handel bei 382,75 Euro/t und damit 4,0 Euro höher als am Vortag (378,75 Euro). Die neue Ernte (August) wurde am Mittwoch mit 356,50 Euro gehandelt und damit 2,75 Euro niedriger als am Vortag (359,25 Euro). Gleichzeitig kostete die neue Rapsernte (August) 26,25 Euro weniger als der aktuelle Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (366,50 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 16,25 Euro höher. Am Donnerstag Mittag steigen die Rapspreise am europäischen Terminmarkt für den auslaufenden Maikontrakt um 3,00 Euro auf 385,75 Euro. Dagegen kostet die neue Ernte nochmals 0,50 Euro weniger und damit 356,0 Euro.
 
Dr. Olaf Zinke
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