Login
Börsentelegramm

Weizen fällt unter 180 Euro, Raps hält sich über 360 Euro

von , am
28.05.2015

Am gestrigen Mittwoch sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt wieder unter die Marke von 180 Euro gefallen.

© Gina Sanders/fotolia.de
 
Am gestrigen Mittwoch sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt unter die Marke von 180 Euro gefallen. Auch in am US-Terminmarkt in Chicago gaben die Weizenpreise am Mittwoch weiter nach. Die Maispreise gingen in den USA nochmals deutlich zurück, konnten jedoch in Europa für den vorderen Termin (alte Ernte) zulegen und gaben für die neue Ernte leicht nach. Die Rapspreise gaben am Mittwoch zwar leicht nach, konnten sich jedoch deutlich über der Marke von 360 Euro halten. Die Preise für Sojabohnen (Streiks in Südamerika) konnten am Mittwoch leicht zulegen. Für Sojasachrot stiegen die Kurse sogar deutlich, während die Preise für Sojaöl nachgaben.
 
Handel am Donnerstag beginnt freundlich, neue Daten
In Europa beginnt der Handel am Donnerstag für den Weizen leicht im Plus jedoch unter 180 Euro. Für den Mais legen die Preise ebenfalls leicht zu. Die Rapspreise beginnen den Handel am Donnerstag  leicht im Minus, jedoch über 360 Euro. In den USA beginn der Handel am Donnerstag mit einer Preiserholung beim Weizen. Für den Mais liegen die Preise ebenfalls leicht im Plus und die Sojabohnen beginnen den Handel ebenfalls mit leicht steigenden Preisen. Am heutigen Donnerstag Abend wird es neue Daten über die Entwicklung der Exporte bei Getreide und Ölsaaten in den USA und in Europa geben und die Märkte dürften darauf regieren. Außerdem aktualisiert der der Internationale Getreiderat (IGC) seine Ernteprognosen und auch die EU-Kommission kommt zum Ende der Woche mit neuen Daten zur neuen Getreide- und Rapsernte in Europa heraus.
 
USA: Weizenpreise weiter gefallen, Konsolidierung am Donnerstag
Am Mittwoch (27.05) sind die Weizenpreise am Terminmarkt in Chicago weiter zurückgegangen. Der Julikontrakt für den Chicago-Weizen (SRW) fiel nochnals um 1,1 % auf 487,6 Ct je Buschel (164,5 Euro/t) und damit sogar unter die Marke von 490 Cent je Buschel. Die neue Ernte (September) gab sogar um 1,7 % auf 492,6 Cent je Buschel (166,2 Euro/t) nach rutschte damit deutlich unter 500 Cent. Für den in Kansas gehandelten proteinreichen Weizen der Sorte Hard Red Winter gaben die Preise am Mittwoch sogar um 2,4 % auf 512 USD je Buschel (172,8 Euro) nach. Die neue Ernte (September) notierte 2,5 % niedriger bei 520,6 Ct je Buschel (175,7 Euro/t). Am Donnerstag Mittag (MEZ) liegen die Weizenpreise (Julikontrakt) in Chicago im vorbörslichen Handel knapp 1,0 % im Plus bei 492,4 Ct je Buschel (166,2 Euro/t). Für den in Kansas gehandelten proteinreichen Weizen der Sorte Hard Red Winter legen die Preise am Donnerstag Mittag nur um 0,4 % auf 514 Ct je Buschel (173,4 Euro) zu.
 
USA: Maispreise erneut gefallen, Sojapreise etwa fester
Am Mittwoch (27.05) haben die Terminmarktpreise für den Mais in den USA nochmals um 1,6 % auf 349,4 je Buschel (126,3 Euro/t) nachgegeben. Am Donnerstag Mittag (MEZ) steigen die Maispreise in Chicago im vorbörslichen Handel um 0,7 % auf 352 Ct je Buschel (127,3 Euro). Die Sojabohne (Julikontrakt) hat am Mittwoch (27.05) um 0,5 % auf 927 Ct je Buschel (312,8 Euro/t) zugelegt. Am Donnerstag Mittag (MEZ) liegen die Sojapreise 0,2 % im Plus bei 929 Ct je Buschel (313,5 Euro). Für Sojaschrot (Julikontrakt) stiegen die Preise Mittwoch um 2,1 % auf 308,1 USD/st (311,8 Euro/t) nach und bewegen sich am Donnerstag Mittag um 0,6 % nach. Für Sojaöl (Julikontrakt) sind die Preise am Mittwoch um 1,3 % auf 31,73 Ct/lb (642 Euro/t) gefallen und liegen am Donnerstag Mittag jedoch wieder 1,0 % im Plus.
 
Euro behauptet sich, Brent-Preise kräftig gefallen
Der Euro hat sich am Mittwoch gegenüber dem Dollar kräftig behauptet und notierte bei 1,0892 USD und notiert am Donnerstag Mittag bei 1,0896 USD je Euro und ebenfalls fast unverändert. Der Rohölpreis (WTI) ist am Mittwoch weiter zurückgegangen und bewegt sich am Donnerstag Mittag seitwärts. Am US-Terminmarkt gaben die WTI-Kurse für den Julitermin am Mittwoch um 0,9 % auf 57,51 USD je Barrel nach. Im vorbörslichen Handel liegen die Preise am heutigen Donnerstag Mittag (MEZ) 1fast unverändert bei 57,52 USD je Barrel. Gleichzeitig hat der Preis für das Nordseeöl Brent am Mittwoch sehr deutlich um 2,6 % auf 62,06 USD je Barrel nachgegeben. Im vorbörslichen Handel am Donnerstag Mittag liegen die Brent-Preise 0,3 % im Plus bei 62,25 USD.
 
Weizenpreise fallen unter 180 Euro, Donnerstag fester
AmMittwoch  (27.05) haben die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt deutlich nachgegeben und sind für den vorderen Termin wieder unter die Marke von 180 Euro gefallen. Der vordere Septembertermin (neue Ernte) beendete den Handel am Mittwoch Abend bei 178,75 Euro/t und damit 2,25 Euro bzw. 1,2 % niedriger als am Vortag (181,0 Euro) und deutlich unter der Marke von 180 Euro. Der Dezemberkontrakt für den MATIF-Weizen ging am Mittwoch mit 180,0 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (182,50 Euro) haben die Preise damit um 1,4 % oder 2,50 Euro nachgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr (191,50 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 12,75 Euro niedriger. Am Donnerstag Mittag liegen die Weizenpreise (September) am europäischen Terminmarkt 0,75 Euro im Plus bei 179,75 Euro/t. Die Dezemberkontrakt kostete am Donnerstag Mittag 180,0 Euro und damit eben so viel wie am Vortag.
 
Maispreise für die alte Ernte etwas fester
Die Maispreise sind am europäischen Terminmarkt trotz der rückläufigen US-Preise für den vorderen Termine gestiegen und für den die neue Ernte leicht zurückgegangen. Der Junikontrakt beendete den Handel am Mittwoch mit 153,75 Euro/t und damit 1,0 Euro bzw. 0,65 % höher als am Vortag (152,75 Euro). Der Augusttermin notierte am Mittwoch bei 161,00 Euro und damit 0,50 niedriger als am Vortag (161,50 Euro). Die neue Ernte (November) kostete am Mittwoch 165,00 Euro und damit 0,75 Euro weniger aös am Vortag (165,75 Euro) sowie 11,25 Euro mehr als der aktuelle Juni-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (181,25 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 27,50 Euro niedriger. Am Donnerstag Mittag notiert der Mais (Juni) am europäischen Terminmarkt 0,75 Euro höher bei 154,50 Euro. Gleichzeitig kostet die neue Ernte 165,25 Euro und damit 0,25 Euro mehr.
 
Rapspreise halten sich über der 360-Euro-Marke
Die Rapspreise am Mittwoch am europäischen Terminmarkt zwar nachgegeben sich jedoch über die Marke von 360 Euro gehalten. Der Augustkontrakt (neue Ernte) wurde am Mittwoch mit 362,0 Euro gehandelt und kostete damit 1,0 Euro weniger als am Vortag (363,0 Euro). Der Novemberkontrakt wurde am Mittwoch mit 363,75 Euro und damit 1,25 Euro niedriger gehandelt als am Vortag (365 Euro). Im Vergleich zum Vorjahr (352,25 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 9,75 Euro höher. Am Donnerstag Mittag geben die Rapspreise am europäischen Terminmarkt für den Augustkontrakt ganz leicht um 0,25 Euro auf 361,75 Euro nach. Gleichzeitig kostet der Dezember-Raps 0,50 Euro weniger und damit 363,25 Euro.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
Auch interessant