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Börsentelegramm

Weizen gibt nach, Raps steigt

© agrarfoto.com
von , am
09.08.2017

Am europäischen Terminmarkt sind die Rapspreise am Dienstag gestiegen. Die Weizenpreise konnten sich hingegen knapp behaupten und beim Mais blieben die Notierungen fast unverändert.

In den USA sind die Weizenpreise am Dienstag indessen deutlich zurückgegangen. Auch die US-Maispreise haben nachgegeben. Dagegen schlossen die Sojabohnen und Sojaöl den Handel leicht im Plus, während die Preise für Sojaschrot unverändert blieben.

Am heutigen Mittwoch beginnt der Handel in den USA etwas höheren Preisen für Weizen und mit unveränderten Maispreisen. Bei Sojabohnen und Sojaöl bewegen sich die Preise zum Handelsbeginn ebenfalls leicht im Plus.

In Europa starten Weizen und Mais am Mittwoch mit rückläufigen Preisen, während der Raps zum Handelsbeginn erneut leicht zulegen kann.

Die Eurokurse beendeten den Handel am Dienstag bei 1,1756 USD und damit 0,4 % im Minus. Die Rohölpreise sind am Dienstag um 0,5 % zurückgegangen und notierten bei 49,17 USD je Barrel. 

USA: Ernte bei Sommerweizen begonnen

Das aktuelle USDA-Crop-Monitoring, zeigte beim US-Mais eine leichte Verschlechterung des Zustandes der Maispflanzen. Das USDA stufte zum 06. August noch 60 % der Pflanzen in die beiden besten Kategorien (gut und sehr gut) ein, nach 61 % in der Vorwoche und 74 % im vorigen Jahr.  

Bei Sojabohnen hat sich der Zustand der Pflanzen hingegen leicht verbessert. Das USDA stufte zum 06. August noch 60 % der Sojabestände in die beiden besten Kategorien (gut und sehr gut) ein, nach 59 % in der Vorwoche und 72 % im vorigen Jahr. 

Die Winterweizenernte war am 06. August zu 94 % abgeschlossen, im Vergleich zu 88 % in der vorigen Woche und 92 % im langjährigen Mittel.

Bei Sommerweizen hat sich der Zustand der Pflanzen leicht verbessert. Das USDA stufte zum 06. August noch 32 % der Sommerweizenbestände in die beiden besten Kategorien (gut und sehr gut) ein, nach 31 % in der Vorwoche und 68 % im vorigen Jahr.

Die Sommerweizenernte war am 06. August zu 24 % eingebracht, im Vergleich zu 9 % in der vorigen Woche und 21 % im langjährigen Mittel.

MATIF-Weizen weiter unter Druck

Die europäischen Weizenpreise haben sich am Dienstag knapp behauptet und geben am Mittwoch im laufenden Handel weiter nach.

Die neue Weizenernte (September) 2017 beendete den Handel am Dienstag bei 161,75 Euro/t und damit 0,25 Euro niedriger als am Vortag. Der Dezemberkontrakt wurde am Dienstag mit 167,50 Euro/t notiert und damit 0,50 Euro niedriger als am Tag zuvor.

Der Märzkontrakt 2018 beendete den Handel am Dienstag mit 172,50 Euro/t und damit 0,25 Euro niedriger wie am Tag zuvor. Außerdem kostete der Märzkontrakt 10,75 Euro mehr als der vordere Septembertermin.

Am heutigen Mittwoch geben die Weizenpreise im laufenden Handel erneut etwas nach. Der Septembertermin wird zunächst mit 161,25 Euro notiert und damit 0,50 Euro niedriger als am Vortag. Der Dezemberkontrakt beginnt den Handel mit 167,25 Euro und damit 0,25 Euro niedriger als am Vortag.

US-Weizen am Dienstag schwächer

Die Weizenpreise am Terminmarkt in Chicago (SRW) haben Dienstag deutlich nachgegeben. Am heutigen Mittwoch beginnt der Handel in Chicago allerdings mit etwas festeren Preisen.

Der Septemberkontrakt wurde am Dienstag mit 457 Cent (142,8 Euro) notiert und damit 1,4 % niedriger als am Vortag.

Den nachfolgenden Dezembertermin handelte man am Dienstag mit 484 Cent (151,3 Euro) und damit 1,4 % niedriger als am Vortag. Der Märztermin 2018 wurde am Dienstag mit 504,8 Cent je Buschel (157,8 Euro/t) gehandelt und damit 1,3 % niedriger wie einen Tag zuvor.

Am heutigen Mittwoch beginnt der Weizen in Chicago den Handel mit etwas höheren Preisen. Der Septemberkontrakt beginnt den Handel 0,4 % höher bei 458,6 Cent (143,4 Euro). Der Dezembertermin wird ebenfalls 0,4 % höher mit 486 Cent (151,9 Euro) gehandelt.

MATIF-Maispreise kaum verändert

Die Maispreise haben sich am europäischen Terminmarkt am Dienstag fast nicht verändert. Am Mittwoch beginnt der Mais den Handel unverändert bzw. leicht im Minus.

Die neue Ernte (Oktober) 2017 wurde am Dienstag mit 166 Euro notiert und damit 0,25 Euro höher als am Vortag. Der nachfolgende Januartermin 2018 beendet den Handel am Dienstag bei 169,75 Euro und damit ebenfalls 0,25 Euro höher als am  Vortag.

Der Märztermin 2018 für den Matif-Mais notierte am Dienstag bei 171,25 Euro und damit 0,25 Euro niedriger als am vorigen Handelstag.

Am heutigen Mittwoch starten die Maispreise für den Frontmonat unverändert und für die folgenden Termine unverändert in den Handel. Der Novembertermin notiert zunächst bei 166,0 Euro und damit unverändert zum Vortag. Der nachfolgende Januartermin 2018 wird 0,25 Euro niedriger und damit mit 165,50 Euro gehandelt.

US-Maispreise geben leicht nach

Die US-Maispreise sind am Dienstag am Terminmarkt in Chicago zurückgegangen. Am Mittwoch beginnt der Mais den Handel in Chicago unverändert bzw. mit leicht höheren Preisen.

Der Septembertermin (alte Ernte) wurde am Dienstag mit 369,8 Cent (123,8 Euro/t) gehandelt und damit 0,7 % niedriger wie einen Tag zuvor.

Die neue US-Mais-Ernte (Dezember) 2017 wurde am Dienstag mit 383,8 Cent je Buschel (128,8 Euro) notiert und damit 0,8 % niedriger als am Vortag. Der Märztermin 2018 wurde mit 395,8 Cent (132,9 Euro/t) notiert und damit 0,7 % niedriger als einen Tag zuvor.

Am heutigen Mittwoch beginnt der vordere September-Kontrakt in Chicago den Handel rund 0,4 % höher bei 370,2 Cent je Buschel (124,3 Euro). Der Mais der neuen Ernte (Dezember) beginnt den Handel ebenfalls 0,4 % höher bei 384,2 Cent je Buschel (128,6 Euro).

Rapspreise wieder über 370 Euro

Die europäischen Rapspreise sind am Dienstag wieder über 370 Euro gestiegen. Am heutigen Mittwoch beginnen die Rapspreise den laufenden Handel erneut leicht im Plus.

Der neue Frontmonat November beendete den Handel am Dienstag bei 371,50 Euro und damit 3,0 Euro höher als am Vortag. Der Februar-Kontrakt 2018 notierte bei 373,75 Euro und damit 2,75 Euro höher als am Vortag.

Der Maitermin 2018 wurde am Dienstag mit 374,75 Euro gehandelt und damit 3,0 Euro höher wie einen Tag zuvor.

Am heutigen Mittwoch beginnen die Rapspreise den Handel mit erneut mit etwas höheren Kursen. Der vordere Novembertermin wird mit 372,25 Euro gehandelt und damit 0,75 höher als am Vortag. Der Februarkontrakt wird 0,50 Euro höher mit 374,25 Euro notiert.

Am Terminmarkt Kanada sind die Canolapreise am Dienstag ebenfalls gestiegen. Die neue Canolaernte (November) wurde mit 505,70 CAD (339,7 Euro) gehandelt und damit 5,40 CD höher. Am heutigen Mittwoch legen die Preise im laufenden Handel um 0,70 CAD auf 506,40 CAD (340,2 Euro) zu.

Sojapreise erneut leicht im Plus

Die Preise für Sojabohnen sind am Dienstag leicht gestiegen. Am heutigen Mittwoch beginnt die Sojabohne den Handel erneut ganz leicht im Plus.

Der vordere Septembertermin für Sojabohnen kostete 967 Cent je Buschel (302,2 Euro/t) und damit ebenfalls 0,3 % mehr als am Vortag. Die neue US-Soja-Ernte (November 2017) wurde am Dienstag mit 973,4 Cent je Buschel (304,2 Euro) notiert und damit 0,4 % höher als am Vortag.

Der nachfolgende Januarkontrakt 2018 kostete Dienstag noch 981,4 Cent je Buschel (306,8 Euro/t) und damit 0,3 % mehr als am Vortag.

Am heutigen Mittwoch beginnen die vorderen August-Bohnen den Handel 0,2 % höher bei 968,6 Cent (302,8 Euro). Die neue Sojaernte startet bei 975 Cent (304,8 Euro) und damit ebenfalls 0,2 % höher in den Handel.

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